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gr_indiv:0039

Dies ist eine alte Version des Dokuments!


🔘 IN GR TR AL OF CO xxxxx 1️⃣ 2️⃣4️⃣ 5️⃣ 6️⃣ 7️⃣ 8️⃣ xxxxx AN RP IV alia


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0039 IN Dum sanctificatus fueroModus 3

⏹️

GT 249
BzG 25/20 + GrN 1/76


et ef-fundam“ In codex E ist zwar das älteste vollständige neumierte Missale das wir besitzen (knapp vor 1000), doch ist bereits der Anfang der do-Revision zu erkennen. Die opinio communis liest das 'equaliter' als Hinweis auf unisonischen Anschluss oder Halbtonverhältnis. Hier trifft beides auf einer einzigen Silbe zu: Bv33+34, A, auch L und MR schreiben „si“, Ch, Y und alle jüngeren Quelle sind bei „do“ gelandet. Das durch die ältesten Quellen als unisonisch bestätigte 'equaliter' wird in E nachträglich (?) mit 'levare' korrigiert. Oder lässt der codex E diese Frage offen, indem er sowohl ‚equaliter‘ = „si“ als auch ‚levare‘ = “do“ zur Silbe “et“ schreibt? Das ‚equaliter‘ ist hier sicher nicht als Halbtonhinweis zu lesen. Das Problem „si“ gegen „do“ ist hier weder als Unterschied frOc - frOr darzustellen, noch zwingend als ältere oder jüngere Interpretation zu verstehen. Es könnte auch der Textinterpretation geschuldet sein, einer sicheren Heilszusage an das Volk Gottes.

Interessant ist die Behandlung der Silbe „ter-ris“ im GN. Einerseits wird zwar die Anfangsartikulation der Neume berücksichtigt, andererseits aber weder die do-Revision wahrgenommen (vide A+Y, Zt, Mod), noch dem ‚celeriter‘ über der Clv-Graphie entsprochen.


Wenn ich mich bei euch als heilig erwiesen haben werde / werde ich euch aus allen Ländern versammeln.
Und ich werde reines Wasser über euch ausgießen.
und ihr werdet gereinigt werden 
von all euren Unreinheiten / Und ich werde euch einen neuen Geist geben.

When I have proved myself holy among you / I will gather you from all countries.
And I will pour out clean water on you.
And you will be cleansed from all your impurities / And I will give you a new spirit.


In the codex, we can see the earliest complete revised missal we have (from around the year 1000), but it also shows the beginning of the DO revision. The general view is that 'equaliter' is a sign of an unison connection or a half-tone relationship. Both of these things are true in just one word:

Bv33+34, A, auch L und MR schreiben „si“, während Ch, Y und alle jüngeren Quellen bei „do“ gelandet sind. In den ältesten Quellen wird bestätigt, dass 'equaliter' zusammenhängend geschrieben wird. In 'E' wird es aber korrigiert und mit 'levare' geschrieben. Does the codex not answer this question? It writes 'equaliter' = si and 'levare' = do for the letter 'et'. The 'equaliter' here is not a way of saying 'half-tone'. The difference between 'si' and 'do' here cannot be shown as a contrast between 'frOc' and 'frOr', or be understood as an older or newer way of doing things. It might be because of the way the text is understood, which is like a promise from God to help his people.

It's interesting how the word 'terris' is treated in GN. The beginning of the Neume is considered, but the do-Revision isn't recognised (see A+Y, Zt, Mod) and the 'celeriter' isn't matched to the Clv-Graphie.——-

gr_indiv/0039.1751705778.txt.gz · Zuletzt geändert: von xaverkainzbauer

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