Dies ist eine alte Version des Dokuments!
🔘 IN GR TR AL OF CO xxxxx 1️⃣ 2️⃣ 3️⃣ ✅ 5️⃣ 6️⃣ 7️⃣ 8️⃣ xxxxx AN RP IV alia
1056 OF Intonuit de caelo V1Modus 4
OF – V1 – V2 xxx ⏹️ xxx OT ?? - ON xx - BzG xx/xx
„vir-tus mea“
ScaFlx „do-mi-sol-fa“ (Ch + Y + Mod) oder „do-re-fa-mi“ (Bv + A + Mp)
Das mediocriter am Gipfel des ScaFlx in E sollte im Unterschied zum levare am Beginn des Verses („Di-ligam“) auf Gipfelton „fa“ hinweisen, das ist allerdings nicht mit den Neumen in L vereinbar und schon gar nicht mit Ch. Daher entscheiden wir uns, ein sehr seltener Fall, gegen Bv + A für Y.
„vir-tus mea“
Die nachfolgende Silbe beginnt zweifelsfrei mit „fa“. Das equaliter in E wird üblicherweise interpretiert als unisonisch oder Halbton. Wir ziehen eine andere Erklärung vor. E ist bereits Zeuge der beginnenden do-Revision, meint also unisonischen Anschluss. Die Lage ist hier allerdings etwas komplizierter: Die Reihe der jünger werdenden St.Galler Zeugen bringt, völlig unüblich, ein Hin und Her zwischen „mi“ und „fa“.
Es ist einigermaßen klar, dass an dieser Stelle die Frage „mi oder fa“ bis ins 10.Jh zurückreicht (L - Ch). Damit bekommt auch die Virga und das nachfolgende equaliter in E einen anderen Stellenwert.
„refugium“ L + Ch ?
1. Ich will dich lieben, Herr, meine Kraft! Der Herr ist meine Feste und meine Zuflucht und mein Befreier. V1. I will love you, Lord, my strength! The Lord is my fortress and my refuge and my deliverer.
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