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gr_indiv:0983

Dies ist eine alte Version des Dokuments!


🔘 IN GR TR AL OF CO xxxxx 1️⃣ 2️⃣ 3️⃣ 4️⃣ 5️⃣7️⃣ 8️⃣ xxxxx AN RP IV alia


0518OF 60529

0983 OF Domine in auxilium V1Modus 6

OFV1V2 xxx ⏹️ xxx OT 106 - BzG 72/15


In diesem Vers ist die Spannung zwischen dem Tonraum des 8. Modus „do-sol-do“ und dem Tonraum des 5.Modus „do-fa-do“ latent. Bei
ex-spectavi“ + „depre-ca-tionem“ schließen wir uns der Argumentation der BzG an: A+Y „sol“ gegen Bv „fa“.
Anders beim Schlussmelisma.Zu beachten ist die doppelte Verwendung dier Formel „do-si-do-re-la- )(x + y). Die BzG 72/15 stellen unter Punkt 15 fest, dass bei y) alle diastematischen Quellen „fa“ schreiben. Deshalb sei auch x) zusammen mit A als „fa“ zu lesen, gegen Bv+Y. Auch die Gravis in Ch wird zu Recht als Argument für „fa“ herangezogen. Leider hat L die OF-Vers radiert. Wenn man aber von einem Urtext ausgeht, ist diese Argumentation bestechend.

Das erklärt aber ‚levare mediocriter‘ bei x) und ‚equaliter bei y) nicht. Wie das Officium sehr deutlich zeigt, liegt grundsätzlich eine westliche und eine östliche Tradition vor. Die Argumentationslinie der BzG stellt somit die traditio frOc dar. Für die traditio frOr muss von E ausgegangen werden. Bei y) verlangt das ‚equaliter‘ ein „sol“ als tiefsten Ton gegen alle diastematischen Quellen. Auch bei x) kann das 'levare mediocriter', das sicher für die Resupin-Note steht, keine Quint nach oben bedeuten.


V1. Ich hoffte, ja ich hoffte auf den Herrn / und er hatte acht auf mich / Und er erhörte mein Flehen.

V1. I hoped, yes, I hoped in the Lord / And he took care of me / And he heard my plea.



gr_indiv/0983.1753034322.txt.gz · Zuletzt geändert: 2025/07/20 19:58 von xaverkainzbauer

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