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🔘 IN GR TR AL OF CO xxxxx 1️⃣ 2️⃣ 3️⃣ 4️⃣ 5️⃣ ✅ 7️⃣ 8️⃣ xxxxx AN RP IV alia
0983 OF Domine in auxilium V1Modus 6
OF – V1 – V2 xxx ⏹️ xxx OT 106 - BzG 72/15
In diesem Vers ist die Spannung zwischen dem Tonraum des 8. Modus „do-sol-do“ und dem Tonraum des 5.Modus „do-fa-do“ latent. Bei
„ex-spectavi“ + „depre-ca-tionem“ schließen wir uns der Argumentation der BzG an: A+Y „sol“ gegen Bv „fa“.
Anders beim Schlussmelisma.Zu beachten ist die doppelte Verwendung dier Formel „do-si-do-re-la- )(x + y).
Die BzG stellen unter 15 fest, dass bei y) alle diastematischen Quellen „fa“ schreiben. Deshalb sei auch x) mit A als „fa“ zu lesen, gegen Bv+Y. Auch die Gravis in Ch wird zu Recht als Argument für „fa“ herangezogen. Wenn man von einem Urtext ausgeht, ist diese Argumentation bestechend. Leider hat L die OF-Vers radiert.
Das erklärt aber ‚levare mediocriter‘ bei x) und ‚equaliter bei y) nicht. Wie das Officium sehr deutlich zeigt, liegt grundsätzlich eine westliche und eine östliche Tradition vor. Die Argumentationslinie der BzG stellt somit die traditio frOc dar. Für die traditio frOr muss von E ausgegangen werden. Bei y) verlangt das ‚equaliter‘ ein „sol“ als tiefsten Ton
V1. Ich hoffte, ja ich hoffte auf den Herrn / und er hatte acht auf mich / Und er erhörte mein Flehen.
V1. I hoped, yes, I hoped in the Lord / And he took care of me / And he heard my plea.

