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🔘 IN GR TR AL OF CO xxxxx ✅ 2️⃣ 3️⃣ 4️⃣ 5️⃣ 6️⃣ 7️⃣ 8️⃣ xxxxx AN RP IV alia
0855 IN Iustus non conturbabiturModus 1
0151 ⟽ IN 1 ⟾ 1155xxx ⏹️xxx GT xx - GN xx - BzG xx
Die erste und dritte Zeile dieses fünfzeiligen Introitus des Protus sind gewöhnliche plagale Melodien „re-fa“ (2INC ad3), strak strophisch aufgeladen (keine Betonung aber Zeit). Das 'mediocriter' zum ersten Ton von „Iustus“ verhindert die ab der Jahrtausendwende beliebte (Auftakt-)Quart, die dem Tertardus zuzurechnen ist.
1. Zeile „non con-“ geht unter die Finalis.
3. Zeile beginnt auf „la“ ('sursum') „tóta díe“ ist die Hauptaussage dieser Zeile, „dí-e“ bleibt noch auf „sol“, der TrcFIN ist mit 'tenete bene' abgesichert. Der zweite Akzent „miserétur“ streift das „sol“ nur mehr. PesSbp und Strophicus 'fa' bilden den Abschluss sowohl der 1. als auch der 3.Zeile.„commodat“ - „-babitur“. Ungewöhnlich ist 'celeriter' und Episem auf dem oberen Ton des PesSbp bei „comm-mo-dat“ und „-ba-bi-tur“. Es ist der Versuch eine ausgewogene Akzentuierung zu erreichen: Betone, aber nicht zu viel!
„miseretur com-“ Das Episem auf dem Morphem („mis-“) sorgt dafür, dass es im Schatten des grammatikalischen Akzents „-re-“ nicht vernachlässigt wird. Die VStr „-tur“ kündigt den Terzsprung nach unten an, die Liqueszenzen „et comm-“ sorgen für bloße Rezitation auf der Finalis „re“. Das 'levare' auf “et“ meint den sonoren Mehrwert der Liqueszenz.
Iustus non conturbabitur
quia dominus firmat manum - eius
tóta die miserétur et commodat
. . . . . . . . . . . et sémen éius - in benedictione erit
. . . . . . . . . . . in aeternum - conservabitur.
Der Gerechte stürzt nicht hinab, denn der Herr stützt ihm seine Hand. Den ganzen Tag erbarmt er sich und leiht, und seine Kinder werden gesegnet sein, in Ewigkeit bleiben sie bewahrt. The righteous will not fall, for the Lord supports him with his hand. All day long he shows mercy and lends, and his children will be blessed; they will be preserved forever.
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