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gr_indiv:0521

Dies ist eine alte Version des Dokuments!


🔘 IN GR TR AL OF CO xxxxx 1️⃣ 2️⃣ 3️⃣5️⃣ 6️⃣ 7️⃣ 8️⃣ xxxxx AN RP IV alia


0505OF 40534

0521 OF Domine fac mecumModus 4

OFV1V2V3 xxx ⏹️ xxx GT 104 - GN 2/58 - BzG 55/18


„mise-ri-cor-diam“ Der Trc ist kein akzentvorbereitender Torculus (TrcPAR), er liegt im Bereich der kleinen Terz. Der folgende Ton muss deshalb auch nicht höher sein. Die diastematischen Quellen behandeln ihn aber wie einen TrcPAR, es folgt daher Bivirga „do“. Die adiastematischen Quellen schließen unisonisch an, daher „si-do“. L + Ch sind zwingend so zu lesen, MR+E können so gelesen werden.
Die Wiederholung des Wortes „misericordia“ am Ende des OF beginnt einen Ton tiefer. Das wird nach dem Trc korrigiert. Die Silbe „-cor-“ schließt wie zuvor unisonisch an, aber der folgende Ton ist höher „la-do“. Die VStr fixiert das „la“, der folgende Ton ist mit Quilisma las einen Terz höher fixiert. Es folgt Bivirga etc. Der Trc ist hier in Bv33,L,Ch und MR als Trc initio debilis notiert. Die VStr ist in L+Ch mit Punctum+Oriscus notiert, in MR nicht (eine 'Note' weniger).
„quia su-a-vis“ Die VStr ist in allen adiastemmatischen Quellen als Ton+Oriscus notiert, in allen diastematischen Quellen ist die Silbe nur ein Ton. Sie fixiert hier den Ténor, die 'Hauptstrukturstufe der Deuteruskomposition zur Quart'.
„nomen tu-um“ Der erste Ton ist, entgegen allen diastematischen Quellen außer Bv34, ein „si“. FML circulatio.


Herr, hab Erbarmen mit mir / um deines Namens willen,
denn gütig ist dein Erbarmen.

Lord, have mercy on me / for your name's sake,
for your mercy is kind.



gr_indiv/0521.1760603705.txt.gz · Zuletzt geändert: von xaverkainzbauer

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