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gr_indiv:0727

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-====== 0727 ====== +[[cento:centologia#centones_missalis|🔘]] [[0006|IN]] [[0168|GR]] [[grad:0465|TR]] [[0290|AL]] [[0494|OF]] **<fc #BD0C11>CO</fc>** <fc #ffffff>xxxxx</fc>  
- +[[0603|1️⃣]] [[0613|2️⃣]] ✅ [[0599|4️⃣]] [[0601|5️⃣]] [[0621|6️⃣]] [[0624|7️⃣]] [[0615|8️⃣]]  
-[[grad:0727|️]] +<fc #ffffff>xxxxx</fc> [[ant:0034|AN]] [[ant:7012|RP]] [[ant:9831|IV]]  [[alia:alia|alia]] 
- +------------------ 
-Ein transponierendes Stück (cf.: BzG 24,26). Diese Transposition wird in den unterschiedliche Handschriften unterschiedlich dargestellt. Ausgangspunkt müssen die Aquitanier A + Y sein. Während A grundsätzlich den Melodieverlauf ohne Rücksicht auf Halbtöne (Vorzeichen) notiert, verschiebt Y Teile der Melodie, um "halbtongerecht" zu notieren. (cf. Rupert Fischer BzG 23, 90). Daraus ergibt sich für "Scapulis suis" folgende Situation:\\+[[0726]] ← → [[0729]] 
 +{%syn:title:grad:0727%} [[0717]] ⟽ **[[cento_gr:cento_co3|CO 3]]** ⟾ [[0743]] <fc #ffffff>xxx</fc>  
 +[[grad:0727|⏹️]]<fc #ffffff>xxx</fc> GT 77 - BzG 24/26 + GrN 1/69 
 +------- 
 +Ein transponierendes Stück (cf.: BzG 24,26). Diese Transposition wird in den unterschiedlichen Handschriften unterschiedlich dargestellt. Ausgangspunkt müssen die Aquitanier A + Y sein. Während A grundsätzlich den Melodieverlauf ohne Rücksicht auf Halbtöne (Vorzeichen) notiert, verschiebt Y Teile der Melodie, um "halbtongerecht" zu notieren. (cf. Rupert Fischer BzG 23, 90). Daraus ergibt sich für "Scapulis suis" folgende Situation:\\
 Im Verhältnis zum Anfang "Scapulis suis obum-" und dem Schluss "veritas eius" ist das gesamte Stück einen Ton höher zu transponieren, was zu "fis" und "cis" führen würde. Wir notieren die Transposition durch "Taktstrich" und Custos. A und Y sind viceversa zu lesen: Y notiert den Mittelteil tiefer, um die Halbtöne richtig darzustellen, A  hat den Melodieverlauf richtig, wir haben ihn tiefer transponiert.\\ Im Verhältnis zum Anfang "Scapulis suis obum-" und dem Schluss "veritas eius" ist das gesamte Stück einen Ton höher zu transponieren, was zu "fis" und "cis" führen würde. Wir notieren die Transposition durch "Taktstrich" und Custos. A und Y sind viceversa zu lesen: Y notiert den Mittelteil tiefer, um die Halbtöne richtig darzustellen, A  hat den Melodieverlauf richtig, wir haben ihn tiefer transponiert.\\
 In Bv34 und Kl ist der Teil "circumdabit te" im Verhältnis zu den anderen Quellen bereits "richtig" notiert; Bv34 setzt den ersten Teil "Scapulis suis obum-" tiefer ("fa-sa") und somit in Relation zum Folgenden richtig. Mp notiert im Tonraum "do-fa" mit konsquenter Anwendung des tiefen "si-be-molle", hat damit aber den Mittelteil der Communio auch nicht transponiert.\\ In Bv34 und Kl ist der Teil "circumdabit te" im Verhältnis zu den anderen Quellen bereits "richtig" notiert; Bv34 setzt den ersten Teil "Scapulis suis obum-" tiefer ("fa-sa") und somit in Relation zum Folgenden richtig. Mp notiert im Tonraum "do-fa" mit konsquenter Anwendung des tiefen "si-be-molle", hat damit aber den Mittelteil der Communio auch nicht transponiert.\\
-In Bv33 sind die Übergänge zwischen denPerioden nicht adäquat notiert ( "tibi / et","sperabis / scuto" )!+In Bv33 sind die Übergänge zwischen den Perioden nicht adäquat notiert ( "tibi / et","sperabis / scuto" ) ! 
 + 
 +<fc #4682b4>"et sub pén-nis eius sperabis"</fc> der Cento **RP Ω i** zeigt das Fehlen jeder Betonung an. Der Akzent liegt zuvor bei "pénnis"
 + 
 +  Er beschirmt dich mit seinen Flügeln,   
 +  unter seinen Schwingen findest du Zuflucht,  
 +  Schild und Schutz ist seine Treue. 
 +   
 +  He shields you with his wings,  
 +  you find refuge under his wings,  
 +  shield and protection is his faithfulness.
  
 +A transposed piece (cf.: BzG 24,26). This transposition is represented differently in the various manuscripts. The Aquitanian manuscripts A and Y must be taken as the starting point. Whilst A generally notates the melodic progression without regard to semitones (accidentals), Y shifts parts of the melody in order to notate it ‘in semitones’. (cf. Rupert Fischer BzG 23, 90). This results in the following situation for “Scapulis suis”:\\
 +In relation to the beginning “Scapulis suis obum-” and the end “veritas eius”, the entire piece must be transposed up a tone, which would lead to “F#” and “C#”. We notate the transposition using a ‘bar line’ and Custos. A and Y are to be read vice versa: Y notates the middle section lower to represent the semitones correctly; A has the melodic progression correct, but we have transposed it lower.\\
 +In Bv34 and Kl, the section ‘circumdabit te’ is already notated ‘correctly’ in relation to the other sources; Bv34 sets the first part “Scapulis suis obum-” lower (“fa-sa”) and thus correctly in relation to what follows. Mp notates in the “do-fa” range with consistent use of the low “si-be-molle”, but has therefore not transposed the middle section of the Communio either.\\
 +In Bv33, the transitions between the phrases are not notated correctly ( ‘tibi / et’, ‘sperabis / scuto’ ) !
  
 +<fc #4682b4>‘et sub pén-nis eius sperabis’</fc> the Cento **RP Ω i** indicates the absence of any stress. The accent previously lay on ‘pénnis’.
 +-------
 +{%syn:analyse:grad:0727%}
gr_indiv/0727.1614070880.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)

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