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🔘 IN GR TR AL OF CO xxxxx ✅ 2️⃣ 0️⃣ 3️⃣ 4️⃣ 5️⃣ 6️⃣ 7️⃣ 8️⃣ xxxxx AN RP IV alia
0288 AN Venit lumen tuumModus 1
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FML alloq Die Formel kann sich nicht entscheiden, ob sie ein FML alloquium ist oder einen TrcPAR setzen soll. Sie tut beides, sowohl als auch. „Vénit lúmen“, beide Akzent sind betont, der Trc verliert durch die Liqueszenz seinen letzten Ton, damit ist er ein Pes. Sollten die beiden möglichen Akzente weder-noch betont sein, würde ein Epiphonus auf der Binnensilbe stehen. Das selbe Spiel wird abermals bei „súper té“ gespielt werden.
Nun macht die Antiphon einen Ausflug in das Melodiematerial der Responsorien:
RP1 D i Hauptakzent vorne (i = incipiens) „Vénit lúmen túum ierusalem“. Das wichtigste Wort „lumen“ ist nocheinmal durch den Wortartikulationstorculus (TrcFIN) bestätigt. So wichtig der Name „ierusalem“ ist, hier steht er trotz Akzenttorculus (kTrc) im Schatten.
1INC ad4 bleibt mit circulatio und der Vorwegnahme der CAD 7A aus den Responsorien ein hochgespannter Text.
FML alloq + clv_cop.
RP7 Af PPO. accentus finalis ist der Hauptakzent, so ergibt sich eine Kette von wichtigen Akzenten, die auf das Ende zustreben:
„et glória dómini súper té órta est“.
Bemerkenswert ist, dass für „super te orta est“ ein Cento des Periodenanfangs (RP7 A) verwendet wird.
1NOV typ sehr freie Variation.
2INC cad
2INC asc Die dritte Periode ist recht gewöhnlich komponiert.
Die drei Zeilen (Perioden) stehen bilden eine Art dreifachen Xiasmus
A - B Venit lumen tuum - ierusalem
B - A et gloria domini - super te orta est
A - B et ambulabunt gentes - illumine tuo
● Es kommt dein Licht, Jerusalem,
und die Herrlichkeit des Herrn ist über dir aufgegangen,
ja, die Völker wandeln in deinem Licht, Halleluja.
● Your light is coming, Jerusalem,
and the glory of the Lord has risen upon you,
yes, the nations are walking in your light, alleluia.