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A
nur 1 Akzent, auch der ist nicht durch Pes hervorgehoben. Der Epiphonus auf „ver-bum“ kann nur bedeuten, dass die folgende Neume (TrcTrc) den ersten Ton verliert.
1. Periode
2. Periode
C
non typ.
Der Epiphonus verhindert eine Akzentuierung der Rezitation „la“ (vide Bv1+2, aber auch T2)
~Clm ( = Pressus-Climacus) leitet die CAD ein. Eine fictive CAD-Ω, sie stünde am Ende der ersten oder dritten, ist die Ausgangsbasis dieser Cento-C-Kadenz. Tatsächlich könnte hier bereits der Schluss des RP sein: „… quod tibi…transmissum est, concipies per aurum.“ (Ω)
„au-rem“ Der Einklangssalicus an Stelle einer Clv verweist aber auf das Folgende.
„áu-rem“ Akzent, aber durch Clvv enttont. Sie kann aber auch als um den Anfangston reduzierte Neume der CAD dt (Deuteruskadenz) verstanden werden.
So entsteht ein zwar untypischer, aber sehr logisch komponierter Cento.
