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gr_indiv:0855

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gr_indiv:0855 [2026/02/22 12:33] xaverkainzbauergr_indiv:0855 [2026/02/22 12:43] (aktuell) xaverkainzbauer
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 <fc #ffffff>xxxxx</fc>  [[ant:0001|AN]] [[ant:7009|RP]] [[ant:9862|IV]]  [[alia:alia|alia]] <fc #ffffff>xxxxx</fc>  [[ant:0001|AN]] [[ant:7009|RP]] [[ant:9862|IV]]  [[alia:alia|alia]]
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-[[0854]] ← → [[0856]]+[[0854]] ← → [[0856]] 
 {%syn:title:grad:0855%} {%syn:title:grad:0855%}
 [[0151]] ⟽ **[[cento_gr:cento_in1|IN 1]]** ⟾ [[1155]]<fc #ffffff>xxx</fc> [[grad:0855|⏹️]]<fc #ffffff>xxx</fc> GT xx   - GN xx - BzG  xx  [[0151]] ⟽ **[[cento_gr:cento_in1|IN 1]]** ⟾ [[1155]]<fc #ffffff>xxx</fc> [[grad:0855|⏹️]]<fc #ffffff>xxx</fc> GT xx   - GN xx - BzG  xx 
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-Die erste und dritte Zeile dieses fünfzeiligen Introitus des Protus sind gewöhnliche plagale Melodien "re-fa" (2INC ad3), strak strophisch aufgeladen (keine Betonung aber Zeit). Das 'mediocriter' zum ersten Ton von "Iustus" verhindert die ab der Jahrtausendwende beliebte (Auftakt-)Quart, die dem Tertardus zuzurechnen  ist.\\ +Die erste und dritte Zeile dieses fünfzeiligen Introitus des Protus sind gewöhnliche plagale Melodien "re-fa" (2INC ad3), stark strophisch aufgeladen (keine Betonung aber Zeit). Das 'mediocriter' zum ersten Ton von "Iustus" verhindert die ab der Jahrtausendwende beliebte (Auftakt-)Quart, die dem Tertardus zuzurechnen  ist.\\ 
 1. Zeile "non con-" geht unter die Finalis.\\ 1. Zeile "non con-" geht unter die Finalis.\\
 3. Zeile beginnt auf "la" ('sursum') "**tóta** díe" ist die Hauptaussage dieser Zeile,  "dí-e" bleibt noch auf "sol", der TrcFIN ist mit 'tenete bene' abgesichert. Der zweite Akzent "miserétur" streift das "sol" nur mehr. PesSbp und Strophicus 'fa' bilden den Abschluss sowohl der 1. als auch der 3.Zeile."commodat" - "-babitur". Ungewöhnlich ist 'celeriter' //und// Episem auf dem oberen Ton des PesSbp bei "comm-//mo//-dat" und "-ba-//bi//-tur". Es ist der Versuch eine ausgewogene Akzentuierung zu erreichen: Betone, aber nicht zu viel!\\ 3. Zeile beginnt auf "la" ('sursum') "**tóta** díe" ist die Hauptaussage dieser Zeile,  "dí-e" bleibt noch auf "sol", der TrcFIN ist mit 'tenete bene' abgesichert. Der zweite Akzent "miserétur" streift das "sol" nur mehr. PesSbp und Strophicus 'fa' bilden den Abschluss sowohl der 1. als auch der 3.Zeile."commodat" - "-babitur". Ungewöhnlich ist 'celeriter' //und// Episem auf dem oberen Ton des PesSbp bei "comm-//mo//-dat" und "-ba-//bi//-tur". Es ist der Versuch eine ausgewogene Akzentuierung zu erreichen: Betone, aber nicht zu viel!\\
Zeile 18: Zeile 18:
 5 . . . . . . . . . . .  <fc #ff0000>in aeternum</fc>    -   conservabitur.\\ 5 . . . . . . . . . . .  <fc #ff0000>in aeternum</fc>    -   conservabitur.\\
  
-{{ :gr_indiv:0855_cento_vwh.png?200|}}+{{ :gr_indiv:0855_cento_vwh.png?200|}} 
 Der kompositorische Kern diese Introitus ist aber die **variierende Wiederholung** in den Zeilen 2, 4 und 5.\\ Der kompositorische Kern diese Introitus ist aber die **variierende Wiederholung** in den Zeilen 2, 4 und 5.\\
 Die Kernpunkte dieses Cento sind "fa-la-do-fa". Der Aufstieg "fa-la" ist zweimal mit dem Quartpes "fa-sa" als Akzenneume komponiert. Das Quilisma (TerzPes) ist durch den Oriscus zum oberen Ton als QuartPes ausgezeichnet. Im ersten Fall sichert das 'sursum parvulum“ die reine Quart "sa".In der 5. Zeile geschieht der Aufstieg "fa-la" mit dem Akzentvorbereitenden Trc (TrcPAR) "in //ae//-térnum".\\ Die Kernpunkte dieses Cento sind "fa-la-do-fa". Der Aufstieg "fa-la" ist zweimal mit dem Quartpes "fa-sa" als Akzenneume komponiert. Das Quilisma (TerzPes) ist durch den Oriscus zum oberen Ton als QuartPes ausgezeichnet. Im ersten Fall sichert das 'sursum parvulum“ die reine Quart "sa".In der 5. Zeile geschieht der Aufstieg "fa-la" mit dem Akzentvorbereitenden Trc (TrcPAR) "in //ae//-térnum".\\
gr_indiv/0855.1771760024.txt.gz · Zuletzt geändert: von xaverkainzbauer

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