gr_indiv:0713
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0713
GT 238
BzG 33/19 - GrN 1/213
Alle Hss schreiben „caelorum“ oder „celorum“ (Bv, Kl, Zt, Mod). Keine Hss verwendet das dunkle „coelorum“, trotzdem schreibt das GR so. Egal welche Schreibregel (des 19.Jh ?) das verlangt, es ist Ausdruck der dunklen (mystischen) Grundhaltung des späten 19. Jh. Ist das auch die Haltung des (Früh-) Mittelalters?
Die „si-be-molle“ des GR und GrN sind zu streichen, Kl schreibt „do“.
Für das „sa“ wird die Hoch-/Spätmittelalteriche Regel zitiert, wonach im Aufstieg zum „do“ ein „si“ zu stehen hat, im Abstieg aber „sa“ (EIGrCh Band1, p.50, cf.: „melodische Molltonleiter“). Es gibt keinen Grund bei Melodien des Frühmittelalters spätmittelalterliche Theorien anzuwenden.
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