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gr_indiv:0681

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 <fc #4682b4>"//Me//-mento"</fc> Von den 28 CO im Deuterus beginnen 9 mit //mi//, 10 mit //sol//, nur 3 mit //fa//.  "Memento verbi" beginnt E mit //sursum//, Es ist typisch für die BzG beim Fehlen eines diastematischen Belegs trotz adiastematischer Evidenz sich auf die jüngere Diastemie zu berufen.\\ <fc #4682b4>"//Me//-mento"</fc> Von den 28 CO im Deuterus beginnen 9 mit //mi//, 10 mit //sol//, nur 3 mit //fa//.  "Memento verbi" beginnt E mit //sursum//, Es ist typisch für die BzG beim Fehlen eines diastematischen Belegs trotz adiastematischer Evidenz sich auf die jüngere Diastemie zu berufen.\\
 <fc #4682b4>"Me-//men//-to"</fc> Der unisonische Anschluss in L (Pes //sol-la//) kann mit Ausnahme Ch in allen adiastematischen Handschriften herausgelesen werden (Ang initio debilis).\\ <fc #4682b4>"Me-//men//-to"</fc> Der unisonische Anschluss in L (Pes //sol-la//) kann mit Ausnahme Ch in allen adiastematischen Handschriften herausgelesen werden (Ang initio debilis).\\
 +<fc #4682b4>"ser-//vo//"</fc> Dem Pes //sol-mi// im GN muss widersprochen werden. Von allen diastematischen Handschriften schreibt nur Bv34 so. Schon Bv39 notiert "sol-re" (Bv33 unbestimmt). Interessant sind die Buchstaben “[[neumen:litterae#pl]]“ neben dem //humiliter// in L. Auch das //inferius// in E spricht für //sol-re//.
  
-<fc #4682b4>"DO-//MI//-NE"</fc> Die resupine Graphie an Stelle des Strophicus gibt der CAD DT mehr Gewicht. Zusammen mit dem Salicus auf der Endsilbe an Stelle der Clv (Colon) betont das Wort aug der Endsilbe. dominus = Kurios = HWHJ.\\ +<fc #4682b4>"DO-//MI//-NE"</fc> Die resupine Graphie an Stelle des Strophicus gibt der CAD DT mehr Gewicht. Zusammen mit dem Salicus auf der Endsilbe an Stelle der Clv (Colon) betont das Wort auf der Endsilbe. dominus = Kyrios = HWHJ.\\ 
-<fc #4682b4>"in //quo// mihi"</fc> ist auf alle Fälle ein Torculus spezialis, eine Clivis urgens. Das //fa// auf der Silbe "in" in A,Y,Mod deutet ihn als TrcPAR. In den anderen Quellen ist diese erste Silbe ein //re//. Das deutet in Richtung TrcINT, allerdings fehlt in weiterer Folge die Nelodiebewegung //la-si-la//. Das es sich um i.d. handelt ist das alles ein Streit um des Kaisers Bart. Das //sursum// in E deutet eher auf eine FML solmido (//re-fa-la//) hin. +<fc #4682b4>"in //quo// mihi"</fc> ist auf alle Fälle ein Torculus spezialis, eine Clivis urgens. Das //fa// auf der Silbe "in" in A,Y,Mod deutet ihn als TrcPAR. In den anderen Quellen ist diese erste Silbe ein //re//. Das deutet in Richtung TrcINT, allerdings fehlt in weiterer Folge die Melodiebewegung //la-si-la//. Da es sich um i.d. handelt ist das alles ein Streit um des Kaisers Bart. Das //sursum// in E deutet eher auf eine FML solmido (//re-fa-la//) hin.
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-<fc #4682b4>"ser-//vo//"</fc> Dem Pes "sol-mi" in GrN muss widersprochen werden. Von allen diastematischen Handschriften schreibt nur Bv34 so. Schon Bv39 notiert "sol-re" (Bv33 unbestimmt). Interessant sind die Buchstaben “[[neumen:litterae#pl]]“ neben dem 'humiliter' in L. Auch das //inferius// in E spricht für //sol-re//+
  
   Gedenke deines Wortes für deinen Knecht, Herr, mit dem du mir Hoffnung gabst.   Gedenke deines Wortes für deinen Knecht, Herr, mit dem du mir Hoffnung gabst.
-  Dies hat mich getröstet in meiner Erniedrigung.+  Dies hat mich getröstet in meiner Erniedrigung. 
      
   Remember your word for your servant, Lord, with which you gave me hope.   Remember your word for your servant, Lord, with which you gave me hope.
   This has comforted me in my humiliation.   This has comforted me in my humiliation.
      
-<fc #4682b4>‘//Me//-mento’</fc> GrN It is not clear what the mode indication in C (III = 3) has to do with the ‘sol’. Of the 28 COs in Deuterus, 9 begin with ‘mi’, 10 with “sol”, and only 3 with ‘fa’. The incipit neumes Virga – kPes could be read as ‘re-la’ as in [[grad:0600]], or as ‘mi-sol’ as in ‘Iustorum animae’ [[grad:0672]], where they are marked with inferius. ‘Memento verbi’ begins with “fa” sursum, higher than ‘Iustorum animae’. +<fc #4682b4>‘//Me//-mento’</fc> Of the 28 COs in the Deuterus, 9 begin with //mi//, 10 with //sol//, and only 3 with //fa//.  ‘Memento verbi’ begins in E with //sursum//, It is typical of the BzG to refer to the more recent diastema when there is no diastematic evidence, despite adiastematic evidence.\\ 
- +<fc #4682b4>‘Me-//men//-to’</fc> The unisonic connection in L (Pes //sol-la//) can be discerned in all adiastematic manuscripts with the exception of Ch (Ang initio debilis).\\ 
-<fc #4682b4>‘Me-//men//-to’</fc> The unison transition in L (Pes ‘fa-la’) can be discerned in all adiastematic manuscripts with the exception of Ch (Ang initio debilis). The music-historical/aesthetic question must be asked as to whether “f-ga-a” (Ch) is not already a later, melodically conceived form, whilst “f-fa-a” is older and conceived/perceived in a linguistic, recitative manner.+<fc #4682b4>‘ser-//vo//’</fc> The Pes //sol-mi// in the GN must be rejected. Of all the diastematic manuscripts, only Bv34 is written this way. Even Bv39 notates ‘sol-re’ (Bv33 is indeterminate). Of interest are the letters “[[neumen:litterae#pl]]” next to the //humiliter// in L. The //inferius// in E also suggests //sol-re//.
  
-<fc #4682b4>‘ser-//vo//’</fc> The Pes ‘sol-mi’ in GrN must be rejected. Of all the diastematic manuscripts, only Bv34 writes it this way. Even Bv39 notates ‘sol-re’ (Bv33 is indeterminate). Of interest are the letters “[[neumen:litterae#pl]]” next to the “humiliter” in L. The 'inferius± in E also suggests ‘sol-re’ +<fc #4682b4>‘DO-//MI//-NE’</fc> The resupine spelling in place of the strophicus lends the CAD DT greater weight. Together with the salicus on the final syllable in place of the Clv (colon), this emphasises the word on the final syllable. dominus = Kyrios = HWHJ.\\ 
 +<fc #4682b4>‘in //quo// mihi’</fc> is definitely a Torculus spezialis, a Clivis urgens. The //fa// on the syllable ‘in’ in A, Y, Mod indicates it as a TrcPAR. In the other sources, this first syllable is a //re//. This points towards a TrcINT, although the subsequent melodic progression //la-si-la// is missing. As this is a matter of interpretation, the whole debate is a moot point. The //sursum// in E suggests rather an FML solmido (//re-fa-la//) . 
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gr_indiv/0681.1786527189.txt.gz · Zuletzt geändert: von xaverkainzbauer

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