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gr_indiv:0679

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 +[[cento:centologia#centones_missalis|🔘]] [[0006|IN]] [[0168|GR]] [[grad:0465|TR]] [[0290|AL]] [[0494|OF]] **<fc #BD0C11>CO</fc>** <fc #ffffff>xxxxx</fc> 
 +[[0603|1️⃣]] [[0613|2️⃣]] [[0604|3️⃣]] ✅ [[0601|5️⃣]] [[0621|6️⃣]] [[0624|7️⃣]] [[0615|8️⃣]] 
 +<fc #ffffff>xxxxx</fc> [[ant:0034|AN]] [[ant:7012|RP]] [[ant:9831|IV]]  [[alia:alia|alia]]
 +------------------
 [[0677]] ← → [[0680]] [[0677]] ← → [[0680]]
- +{%syn:title:grad:0679%}  [[0668]] ⟽ **[[cento_gr:cento_co4|CO 4]]** ⟾ [[0681]] <fc #ffffff>xxx</fc> [[grad:0679|️]] <fc #ffffff>xxx</fc> GT 437 - BzG 53/16 + GrN 2/153
-{%syn:title:grad:0679%} [[grad:0679|️]]\\+
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-GT 437\\ 
-BzG 53/16 + GrN 2/153 
- 
 <fc #4682b4>"Mag-na est"</fc> Zwei Traditionen liegen vor : Erster Ton \\ <fc #4682b4>"Mag-na est"</fc> Zwei Traditionen liegen vor : Erster Ton \\
 "fa" in Bv, D (vide BzG 40, Puderrojen), die meisten (anderen)\\ "fa" in Bv, D (vide BzG 40, Puderrojen), die meisten (anderen)\\
 "sol" A+Y, \\ "sol" A+Y, \\
-Die Zisterzienser haben nach 1100 einen Kompromiss geschlossen: Incipit "fa", aber zum "la" aufsteigend, das heißt, die CO beginnt mit einer [[formulae:alloq|FML alloquium]]. Dieses strahlende Incipit hat vielleicht späteren Zeiten nicht in den DT gepasst, das als mögliche Erklärung für die Abweichungen. Die Neumen allein ( E, Ch, MR ) sehen für einen Sänger, der noch keine Notation der Tonhöhen kennt, wie eine [[formulae:alloq|FML alloquium]] aus.+Die Zisterzienser haben nach 1100 einen Kompromiss geschlossen: Incipit "fa", aber zum "la" aufsteigend, das heißt, die CO beginnt mit einer [[formulae:alloq|FML alloquium]]. Dieses strahlende Incipit hat vielleicht späteren Zeiten nicht in den DT gepasst, das als mögliche Erklärung für die Abweichungen. Die Neumen allein ( E, Ch, MR ) sehen für einen Sänger, der noch keine Notation der Tonhöhen kennt, wie eine [[formulae:alloq|FML alloquium]] aus.\\ 
 +<fc #4682b4>"//glo//-riam"</fc> Ch Der Oriscus hat hier nicht die Funktion eines Quilisma sondern die eines isolierten Oriscus: er zeigt das Erreichen der festen Tonstufe (hier "fa") an, bevor wieder Rezitation "mi" (nur eine Silbe) weitergeht.\\ 
 +<fc #4682b4>"//su//-per"</fc> Nur Bv schreibt hier TerzClv. Die folgende Clv ist //kein// Beweis, dass der Ton zuvor tiefer war.
  
 +  Groß ist sein Ruhm durch deine Hilfe.
 +  Herrlichkeit und große Pracht hast du ihm auferlegt, Herr
 +  
 +  Great is his glory through your help.
 +  Glory and great splendor you have placed on him, Lord.
  
-<fc #4682b4>"//glo//-riam"</fc> Ch Der Oriscus hat hier nicht die Funktion eines Quilisma sondern die eines isolierten Oriscuser zeigt das Erreichen der festen Tonstufe (hier "fa"an, bevor wieder Rezitation "mi(nur eine Silbeweitergeht. +<fc #4682b4>‘Mag-na est’</fc> There are two traditions: First note \\ 
- +“fa” in Bv, D (see BzG 40, Puderrojen), most (others)\\ 
-<fc #4682b4>"//su//-per"</fc> Nur Bv schreibt hier TerzClvDie folgende Clv ist //kein// Beweis, dass der Ton zuvor tiefer war. +‘sol’ A+Y, \\ 
-------- +After 1100, the Cistercians reached a compromise: the incipit is ‘fa’, but rising to ‘la’, meaning that the CO begins with a [[formulae:alloq|FML alloquium]]. This radiant incipit may not have fitted into the DT in later times, which is a possible explanation for the deviations. The neumes alone (E, Ch, MR) look like a [[formulae:alloq|FML alloquium]] to a singer who does not yet know the notation of pitches.\\ 
 +<fc #4682b4>//glo//-riam</fc> Ch Here, the oriscus does not function as a quilisma but as an isolated oriscusit indicates the reaching of the fixed pitch (here “fabefore the recitation ‘mi’ (just one syllablecontinues.\\ 
 +<fc #4682b4>//su//-per</fc> Only Bv notates a third Clv hereThe following Clv is //no// evidence that the note was lower previously.
 ------- -------
 {%syn:analyse:grad:0679%} {%syn:analyse:grad:0679%}
  
  
gr_indiv/0679.1745777664.txt.gz · Zuletzt geändert: von xaverkainzbauer

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