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gr_indiv:0128

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gr_indiv:0128 [2024/08/22 21:09] georgwaisgr_indiv:0128 [2026/03/22 12:12] (aktuell) xaverkainzbauer
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-[[cento:centologia#centones_missalis|🔘]] **<fc #BD0C11>IN</fc>** [[grad:0202|GR]] [[grad:0465|TR]] [[grad:0294|AL]] [[grad:0481|OF]] [[grad:0599|CO]]  +[[cento:centologia#centones_missalis|🔘]] **<fc #BD0C11>IN</fc>** [[grad:0202|GR]] [[grad:0465|TR]] [[grad:0294|AL]] [[grad:0481|OF]] [[grad:0599|CO]] <fc #ffffff>xxxxx</fc> 
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-<fc #ffffff>xxxxx</fc>  +<fc #ffffff>xxxxx</fc> [[ant:0113|AN]] [[ant:7016|RP]] [[ant:9921|IV]]  [[alia:alia|alia]]
-[[ant:0113|AN]] [[ant:7016|RP]] [[ant:9921|IV]]  [[alia:alia|alia]]+
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 +{%syn:title:grad:0128%}
 +[[0122]] ⟽ **[[cento_gr:cento_in4|IN 4]]** ⟾ [[0133]] <fc #ffffff>xxx</fc>  [[grad:0128|⏹️]]
 +<fc #ffffff>xxx</fc> GT 81 - GN 1/70 - BzG 24/28 
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 +{{ :gr_indiv:0128_libera.png?300|}}
 +<fc #4682b4>"//libe//-ra nos"</fc> Kl + Mp sind wenig überzeugend gegen Bv + A + Y, auch wenn sie durch noch so viele terziäre Belege unterstützt sind (Moosburg etc.). Eher spricht das modal/melodische Umfeld und der kPes auf der folgenden Silbe für "mi". Ein unsonischer kPes "re-sol" ist wenig wahrscheinlich. Ein Pes "fa-sol" schafft einen Durchgangston, füllt das Terzintervall auf (Plerosis) und ist eher spätere Praxis. Es scheint hier wieder eine frOc-Tradition "re"+"sol" gegen eine frOr-Tradition zu stehen "mi" + kPes "mi-sol". Ein weiteres Indiz: die ältere Terz-Tonalität wird durch die jüngere Quart-Tonalität  (Tonika und Dominante) verdrängt. a.e.: [[grad:0312]] die Entwicklung des Osternacht-Alleluia.\\
 +{{:gr_indiv:0128_analyse.png?500 |}}
 +<fc #4682b4>"//an//-gustiis"</fc> Epiphonus "do" in Benevent gegen "re" in Aquitanien, auch L spricht für "do". In der Mehrzahl der Fälle geht Aquitanien mit frOr und Benevent mit frOc. Unsere Entscheidung daher für "re".\\
 +<fc #4682b4>"saecu-//lo// sunt"</fc> Analog zu oben auch hier die Argumentation: Bv steht gegen A+Y, auch L könnte für Bv sprechen. Dazu ist auch noch der Unterschwung zum "do" //musikalisch// angenehm zu singen, das spricht aber gegen frOc, sie ist die jüngere Tradition und hat sich auch später nicht durchgesetzt.\\
  
-====== 0128 ====== 
  
-[[grad:0128|↖️]] \\ +  Denk an dein Erbarmen, Herr / und an die Taten deiner Huld; denn sie bestehen seit Ewigkeit. 
 +  Lass unsere Feinde nicht triumphieren / Befreie uns / Gott Israels / aus all unseren Nöten. 
 +   
 +  Remember your mercy, Lord / and the deeds of your grace, for they have endured forever. 
 +  Let not our enemies triumph / Deliver us / God of Israel / from all our troubles.
  
-GT 81\\ +{{ :gr_indiv:0128_libera.png?300|}} 
-BzG 24/28 GrN 1/70+<fc #4682b4>“//libe//-ra nos”</fc> Kl + Mp are not very convincing against Bv + A + Y, no matter how much tertiary evidence supports them (Moosburg etc.). Rather, the modal/melodic environment and the kPes on the following syllable speak in favor of “mi”. An unsonic kPes “re-sol” is unlikely. A pes “fa-sol” creates a passing tone, fills the third interval (plerosis) and is rather later practice. Here again a frOc tradition “re ‘+’sol” seems to stand against a frOr tradition “mi” + kPes “mi-sol”. Another indication: the older third tonality is displaced by the younger fourth tonality (tonic and dominant). a.e.: [[grad:0312]] the development of the Easter Vigil Alleluia.\\ 
 +{{:gr_indiv:0128_analyse.png?500 |}} 
 +<fc #4682b4>//an//-gustiis”</fc> Epiphonus “do” in Benevento against “re” in Aquitaine, L also speaks for “do”. In the majority of cases, Aquitaine goes with frOr and Benevento with frOc. Our decision is therefore in favor of “re”.\\ 
 +<fc #4682b4>“saecu-//lo// sunt”</fc> Analogous to the argument above: Bv stands against A+Y, L could also speak for Bv. In addition, the underswing to the “do” is //musically// pleasant to sing, but that speaks against frOc, it is the younger tradition and did not prevail later.\\
  
- +------- 
-{{ :gr_indiv:0128_libera.png?350|}} +{%syn:analyse:grad:0128%}
-<fc #4682b4>"//libe//-ra nos"</fc> Kl + Mp sind wenig überzeugend gegen Bv + A + Y, auch wenn sie durch noch so viele terziäre Belege unterstützt sind (Moosburg etc.). Eher spricht das modal/melodische Umfeld und der kPes auf der folgenden Silbe für "mi". Ein unsonischer kPes "re-sol" ist wenig wahrscheinlich. Ein Pes "fa-sol" schafft einen Durchgangston, füllt das Terzintervall auf (Plerosis) und ist eher spätere Praxis. Es scheint hier wieder eine frOc-Tradition "re"+"sol" gegen eine frOr-Tradition zu stehen "mi" + kPes "mi-sol". Ein weiteres Indiz: die ältere Terz-Tonalität wird durch die jüngere Quart-Tonalität  (Tonika und Dominante) verdrängt. a.e.: [[grad:0312]] die Entwicklung des Osternacht-Alleluia. +
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-<fc #4682b4>"//an//-gustiis"</fc> Epiphonus "do" in Benevent gegen "re" in Aquitanien, auch L spricht für "do". In der Mehrzahl der Fälle geht Aquitanien mit frOr und Benevent mit frOc. Unsere Entscheidung daher für "re"+
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-<fc #4682b4>"saecu-//lo// sunt"</fc> Analog zu oben auch hier die Argumentation: Bv steht gegen A+Y, auch L könnte für Bv sprechen. Dazu ist auch noch der Unterschwung zum "do" //musikalisch// angenehm zu singen, das spricht aber gegen frOc, sie ist die jüngere Tradition und hat sich auch später nicht durchgesetzt, +
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gr_indiv/0128.1724353767.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)

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