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gr_indiv:0018

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gr_indiv:0018 [2025/08/11 11:49] xaverkainzbauergr_indiv:0018 [2026/03/16 23:07] (aktuell) xaverkainzbauer
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-[[cento:centologia#centones_missalis|🔘]] **<fc #BD0C11>IN</fc>** [[grad:0202|GR]] [[grad:0465|TR]] [[grad:0294|AL]] [[grad:0481|OF]] [[grad:0599|CO]]  +[[cento:centologia#centones_missalis|🔘]] **<fc #BD0C11>IN</fc>** [[grad:0202|GR]] [[grad:0465|TR]] [[grad:0294|AL]] [[grad:0481|OF]] [[grad:0599|CO]] <fc #ffffff>xxxxx</fc> 
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 Rupert Fischers Faustregel “Bv gegen A+Y ist eine 50:50 Situataion. Geht eine der beiden aquitanischen Quellen mit Bv, so ist das das Ergebnis” ist hier zu relativieren. Ch, L+ Bv33 zusammen sprechen hier für Y.\\ Rupert Fischers Faustregel “Bv gegen A+Y ist eine 50:50 Situataion. Geht eine der beiden aquitanischen Quellen mit Bv, so ist das das Ergebnis” ist hier zu relativieren. Ch, L+ Bv33 zusammen sprechen hier für Y.\\
 <fc #4682b4>"hu-//mi//-litatem"</fc> Ist der Ton vor der Tristropha ein "fa" oder ein "mi". Grundsätzlich ist die Tristropha die Neume, die eine tiefere Rezitation zur festen Stufe (Tenor/Finalis) hochzieht. Ausnahme ist der 5.Modus. Das spricht gegen "fa". Ch + Bv33 (wohl auch MR) schreiben einen wie Bv34 einen unisonischen Anschluss zur Tristropha. L , auffällig ungenau notierend wohl auch eher so. Dagegen stehen die meist mit frOr assoziierten Aquitanier A + Y und vor allem der Tractulus in E. E müsste, sollte der Ton ein "fa" sein, eine Virga schreiben (ex parte post). Aufschlussreich ist ein Vergleich der vorliegenden G Handschriften dem Alter nach: Mi (Milano 9.Jh! - E - G342 - G339 schreiben "mi". Bam (bald nach 1000?) und die G-Quellen danach schreiben Virga, G374 - G376 sogar mit Episem. Wir entscheiden uns daher gegen das GrN für "mi". <fc #4682b4>"hu-//mi//-litatem"</fc> Ist der Ton vor der Tristropha ein "fa" oder ein "mi". Grundsätzlich ist die Tristropha die Neume, die eine tiefere Rezitation zur festen Stufe (Tenor/Finalis) hochzieht. Ausnahme ist der 5.Modus. Das spricht gegen "fa". Ch + Bv33 (wohl auch MR) schreiben einen wie Bv34 einen unisonischen Anschluss zur Tristropha. L , auffällig ungenau notierend wohl auch eher so. Dagegen stehen die meist mit frOr assoziierten Aquitanier A + Y und vor allem der Tractulus in E. E müsste, sollte der Ton ein "fa" sein, eine Virga schreiben (ex parte post). Aufschlussreich ist ein Vergleich der vorliegenden G Handschriften dem Alter nach: Mi (Milano 9.Jh! - E - G342 - G339 schreiben "mi". Bam (bald nach 1000?) und die G-Quellen danach schreiben Virga, G374 - G376 sogar mit Episem. Wir entscheiden uns daher gegen das GrN für "mi".
-------- 
-Aus meinen Nöten / 
errette mich, Herr!\\ 
-Sieh meine Erniedrigung 
/ und meine Plage an\\ 
-und vergib mir all / meine Sünden! 
  
-From my distress / deliver me, Lord!\\ +  Aus meinen Nöten / 
errette mich, Herr! 
-See my humiliation / and my affliction\\ +  Sieh meine Erniedrigung 
/ und meine Plage an 
-and forgive me all / my sins! +  und vergib mir all / meine Sünden! 
--------+   
 +  From my distress / deliver me, Lord! 
 +  See my humiliation / and my affliction 
 +  and forgive me all / my sins! 
 The Deuterus lives from, indeed //is// the play with the semitone step “mi-fa” (=si-do). However, this mi-fa tension is precisely the first victim in the transition from authentic chant to second Gregorian chant. The Deuterus lives from, indeed //is// the play with the semitone step “mi-fa” (=si-do). However, this mi-fa tension is precisely the first victim in the transition from authentic chant to second Gregorian chant.
 • The first signs of this do revision can already be seen in the 10th century, even before the turn of the millennium. However, our main codex E was not written until around 1000. • The first signs of this do revision can already be seen in the 10th century, even before the turn of the millennium. However, our main codex E was not written until around 1000.
gr_indiv/0018.1754905767.txt.gz · Zuletzt geändert: von xaverkainzbauer

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