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| Bleibt zuletzt die Beurteilung des Textes:\\ | Bleibt zuletzt die Beurteilung des Textes:\\ |
| "Cáritas dei diffúsa est" Hauptakzent ist "//Cá//-ritas" (4INC i). Die Silbe "dif-//fú//-sa est" ist ebenfalls ein Akzent. Ein zusätzlicher Akzent würde die Logik dieser Aussage stören. Nicht immer muss "Gott" betont sein.\\ | "Cáritas dei diffúsa est" Hauptakzent ist "//Cá//-ritas" (4INC i). Die Silbe "dif-//fú//-sa est" ist ebenfalls ein Akzent. Ein zusätzlicher Akzent würde die Logik dieser Aussage stören. Nicht immer muss "Gott" betont sein.\\ |
| **<fc #ff0000>F</fc>** **DT TER** | **<fc #ff0000>B</fc>** **DT TER** |
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| **<fc #ff0000>C</fc>** **4INC i** <fc #4682b4>"in-//ha//-bitantem"</fc> Hier muss der Argumentation der BzG 50/31 widersprochen werden. Der kPes muss "fa-sol" sein wie es L, Ch, auch E belegen ( und sogar MR wenn man so will. Die Virga "-//ha//-bitabit" ist deutlich länger als der zweite Ton der Bivirga zuvor). Das Fehlen einer "eindeutigen Entsprechung in den adiast. Hss" wäre nur dann ein Argument, wenn Gregorianischer Chorall allzeit ein und das selbe, ohne historische Verwandlung gewesen wäre. Es handelt sich hier auch nicht um eine geographische Frage, denn frOr (E) und frOc (L, Ch) sind sich einig. Hier argumentieren die BzG mit dem 11., 12. Jahrhundert gegen das 9., 10 Jahrhundert. "Die relative Diastemie in L und Ch widerspricht dem (Pes "mi-fa" nicht) "scheinbar", sondern wirklich (vide et Zt)! Darüber hinaus weist auch der Formelvergleich [[cento_gr:cento_in4|4INC i]] in keiner Weise auf ein "mi" hin: [[grad:0023]] A+C.\\ | **<fc #ff0000>C</fc>** **4INC i** <fc #4682b4>"in-//ha//-bitantem"</fc> Hier muss der Argumentation der BzG 50/31 widersprochen werden. Der kPes muss "fa-sol" sein wie es L, Ch, auch E belegen ( und sogar MR wenn man so will. Die Virga "-//ha//-bitabit" ist deutlich länger als der zweite Ton der Bivirga zuvor). Das Fehlen einer "eindeutigen Entsprechung in den adiast. Hss" wäre nur dann ein Argument, wenn Gregorianischer Chorall allzeit ein und das selbe, ohne historische Verwandlung gewesen wäre. Es handelt sich hier auch nicht um eine geographische Frage, denn frOr (E) und frOc (L, Ch) sind sich einig. Hier argumentieren die BzG mit dem 11., 12. Jahrhundert gegen das 9., 10 Jahrhundert. "Die relative Diastemie in L und Ch widerspricht dem (Pes "mi-fa" nicht) "scheinbar", sondern wirklich (vide et Zt)! Darüber hinaus weist auch der Formelvergleich [[cento_gr:cento_in4|4INC i]] in keiner Weise auf ein "mi" hin: [[grad:0023]] A+C.\\ |
| {{ :gr_indiv:0010_1ter_de5.png?280|}} | {{ :gr_indiv:0010_1ter_de5.png?280|}} |
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| **<fc #ff0000>D</fc>** **1TER de5** | **<fc #ff0000>D</fc>** **1TER de5** |
| Die 2. Periode endet mit einer 1TER de5 ausgebreitet und am Ende um die Clm-Folge erweitert, die typisch ist für den Cento 4TER f, Hauptakzent auf der Finalis: "Spiritus eius in **vó**bis".\\ | Die 2. Periode endet mit einer 1TER de5 ausgebreitet und am Ende um die Clm-Folge erweitert, die typisch ist für den Cento 4TER f, Hauptakzent auf der Finalis: "Spiritus eius in **vó**bis".\\ |
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| **<fc #ff0000>F</fc>** **DT TER** | **<fc #ff0000>F</fc>** **DT TER** |
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