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gr_indiv:0001

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gr_indiv:0001 [2025/01/30 21:12] xaverkainzbauergr_indiv:0001 [2026/04/09 09:21] (aktuell) xaverkainzbauer
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-[[cento:centologia#centones_missalis|🔘]] **<fc #BD0C11>IN</fc>** [[grad:0202|GR]] [[grad:0465|TR]] [[grad:0294|AL]] [[grad:0481|OF]] [[grad:0599|CO]]  +[[cento:centologia#centones_missalis|🔘]] **<fc #BD0C11>IN</fc>** [[grad:0202|GR]] [[grad:0465|TR]] [[grad:0294|AL]] [[grad:0481|OF]] [[grad:0599|CO]] <fc #ffffff>xxxxx</fc> 
-<fc #ffffff>xxxxx</fc> +
 [[0017|1️⃣]] [[0011|2️⃣]] [[0006|3️⃣]] ✅ [[0012|5️⃣]] [[0008|6️⃣]] [[0003|7️⃣]] [[0002|8️⃣]]  [[0017|1️⃣]] [[0011|2️⃣]] [[0006|3️⃣]] ✅ [[0012|5️⃣]] [[0008|6️⃣]] [[0003|7️⃣]] [[0002|8️⃣]] 
-<fc #ffffff>xxxxx</fc>  +<fc #ffffff>xxxxx</fc> [[ant:0113|AN]] [[ant:7016|RP]] [[ant:9921|IV]]  [[alia:alia|alia]]
-[[ant:0113|AN]] [[ant:7016|RP]] [[ant:9921|IV]]  [[alia:alia|alia]]+
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- 
 [[xxxx]] ← → [[0002]] [[xxxx]] ← → [[0002]]
- 
 {%syn:title:grad:0001%} {%syn:title:grad:0001%}
 +[[grad:1638]] / [[0838]] ⟽ **[[cento_gr:cento_in4|IN 4]]** ⟾ [[0018]]  <fc #ffffff>xxx</fc> [[grad:0001|⏹️]]<fc #ffffff>xxx</fc> GT 243 - GN 2/92 - BzG 56/19 - SX **<fc #6495ed>..BCKS</fc>**
 +-------
 +Struktur: AaB - CD - EF\\
  
-[[grad:0001|↖️]]\\ +  Empfangt die Freude eurer Herrlichkeit 
       Halleluja. 
-GT 243\\  +  Dankt Gott / 
                                     Halleluja, 
-BzG 56/19 = GrN 2/92 +  der euch zu den himmlischen Reichen berufen hat / 
Halleluja, Halleluja, Halleluja
- +   
-❗️<fc #4682b4>"//Ac//-cipite"</fc> Dreimal eröffnet ein Wort mit  Quart- beziehungsweise TerzClivis: Accipite (mit mediocriter zum unteren Ton) - iucunditatem (mit inferius) - gratias (mit mediocriter). Das verlangt für das eröffnende "Acccipite" eine TerzClivis. Auch L schreibt nur zur mittleren Clivis ein humiliter. Bedenkt man die historische Entwicklung der authentischen IntonationsTerz zur IntonationsQuart der 2.Gregorianik, so verfestigt sich  diese Forderung. Ch hingegen schreibt nur zur letzten Clivis ein sursum (TerzClivis). Das deutet auf eine QuiartClivis zu Beginn. Geht hier die frOc-Tradition bereits den Weg zur 2.Gregorianik? +  Receive the joy of your glory /                   Hallelujah
- +  Give thanks to God                              Hallelujah, 
-Si-be-molle im 3. und 4Modus:\\ +  who has called you to the heavenly realms       HallelujahHallelujahHallelujah.
-Grundsätzlich gibt es im Deuterus //kein// si-be-molle. Die Grundstruktur bildet die reine Quint "si-mi". Schon um 1000 setzt die do-Revision ein: Das "si" wird nun nicht auf das "mi"  bezogensondern auf das "fa". So entsteht eine Tritonusspannung (si-fa)die nun wieder revidiert wird indem das "si" zum "sa" gesenkt wird" (reine Quart). Die süßliche verminderte Quint zum finalen "mi" wird in Kauf genommen.  Musterbeispiel dieser Problematik ist immer wieder der Alleluia-Typos des 4. Modus [[cento_gr:cento_al#al_4_jubilus|Alleluia 4*]].+
  
 +❗️<fc #4682b4>"//Ac//-cipite"</fc> Dreimal eröffnet ein Wort mit  Quart- beziehungsweise TerzClivis: Accipite (mit mediocriter zum unteren Ton) - iucunditatem (mit inferius) - gratias (mit mediocriter). Das verlangt für das eröffnende "Acccipite" eine TerzClivis. Auch L schreibt nur zur mittleren Clivis ein humiliter. Bedenkt man die historische Entwicklung der authentischen IntonationsTerz zur IntonationsQuart der 2.Gregorianik, so verfestigt sich  diese Forderung. Ch hingegen schreibt nur zur letzten Clivis ein sursum (TerzClivis). Das deutet auf eine QuartClivis zu Beginn. Geht hier die frOc-Tradition bereits den Weg zur 2.Gregorianik?\\
 +❗️ Si-be-molle im 3. und 4. Modus:\\
 +Grundsätzlich gibt es im Deuterus //kein// si-be-molle. Die Grundstruktur bildet die reine Quint "si-mi". Schon um 1000 setzt die do-Revision ein: Das "si" wird nun nicht auf das "mi"  bezogen, sondern auf das "fa". So entsteht eine Tritonusspannung (si-fa), die nun wieder revidiert wird, indem das "si" zum "sa" gesenkt wird" (reine Quart). Die süßliche verminderte Quint zum finalen "mi" wird in Kauf genommen.  Musterbeispiel dieser Problematik ist immer wieder der Alleluia-Typos des 4. Modus [[cento_gr:cento_al#al_4_jubilus|Alleluia 4*]].\\
 Agustoni (EIGC I,51) beschreibt das Problem so: \\ Agustoni (EIGC I,51) beschreibt das Problem so: \\
 "si" Hauptstrukturstufe des 3. Psalmtons und der Deuteruskomposition zur Quint (III);\\ "si" Hauptstrukturstufe des 3. Psalmtons und der Deuteruskomposition zur Quint (III);\\
 **h** in Bezug zu //do// oder unterem //mi//;\\ **h** in Bezug zu //do// oder unterem //mi//;\\
 **b** in Bezug zu unterem //fa//; (in Bezug zu //sol// oder //mi// ist das **b** fragwürdig, sosehr es auch in späterer Tradition bestätigt ist). **b** in Bezug zu unterem //fa//; (in Bezug zu //sol// oder //mi// ist das **b** fragwürdig, sosehr es auch in späterer Tradition bestätigt ist).
-Bei den Gregorianikkursen in Essen waren sich alle Professoren einig, dass es ein probates Mittel gibt, die si/sa-Frage grundsätzlich zu klären: codex Kl: Schreibt Kl "do" so war es authentisch  ein "si". Schreibt Kl ein "sa", so war es auch "sa". +Bei den Gregorianikkursen in Essen waren sich alle Professoren einig, dass es ein probates Mittel gibt, die si/sa-Frage grundsätzlich zu klären: codex Kl: Schreibt Kl "do" so war es authentisch  ein "si". Schreibt Kl ein "sa", so war es auch "sa".\\ 
- +<fc #4682b4>"iucundi-//ta//-tem"</fc> schreibt Kl "b = sa", unterstützt nur von Mp. Zt schreibt "si" indem es den Trc zum "do" übersteigt (Pessbp la-do-si-la). Der Trc steht "im Bezug zu sol" (s.o.), ergo Trc "la-**si**-la".\\ 
-<fc #4682b4>"iucundi-//ta//-tem"</fc> schreibt Kl "b = sa", unterstützt nur von Mp. Zt schreibt "si" indem es den Trc zum "do" übersteigt (Pessbp la-do-si-la). Der Trc steht "im Bezug zu sol" (s.o.), ergo Trc "la-**si**-la". +<fc #4682b4>"//al//-leluia 1"</fc> In allen diastematischen Quellen steht ein Pes quilismaticus, auch in A noch. In aber Y bereits ein Scandicus. In Bv33/40 steht das Quilisma für den ersten Ton, die Virga für den Ton eine Terz höher. Bv39/35/34 bereits Scandicus. Zt 4stufiger Sca.\\ 
- +<fc #4682b4>//"de//-o"</fc> Kl geht zum "do", nur Zt + Mp schreiben "sa". Ist dieses "sa" im Bezug zu "fa", oder doch "sol"? Auch hier plädieren wir für das tonal reine, uneingetrübte "si"\\ 
-<fc #4682b4>"//al//-leluia 1"</fc> In allen diastematischen Quellen steht ein Pes quilismaticus, auch in A noch. In aber Y bereits ein Scandicus. In Bv33/40 steht das Quilisma für den ersten Ton, die Virga für den Ton eine Terz höher. Bv39/35/34 bereits Scandicus. Zt 4stufiger Sca. +<fc #4682b4>"alle-//lu//-ia 4"</fc> (von 5) Der 5. Ton der 7stufigen Neume ist in Bv+Mp "mi", in A+Y (+Kl) "fa".\\ 
- +Die Möglichkeiten sind gleich stark bezeugt.\\
-<fc #4682b4>//"de//-o"</fc> Kl geht zum "do", nur Zt + Mp schreiben "sa". Ist dieses "sa" im Bezug zu "fa", oder doch "sol"? Auch hier plädieren wir für das tonal reine, uneingetrübte "si" +
- +
-<fc #4682b4>"alle-//lu//-ia 4"</fc> (von 5) Der 5. Ton der 7stufigen Neume ist in Bv+Mp "mi", in A+Y (+Kl) "fa"+
-Die Möglichkeiten sind gleich stark bezeugt. +
 <fc #4682b4>"iucun-//ditatem//"</fc>\\ <fc #4682b4>"iucun-//ditatem//"</fc>\\
 Dreimal Trc: TrcINT, TrcACC, TrcFIN, in der Mitte ein Akzenttorculus  der kTrc sein muss, dazu zwei Trc specialis, akzentvorbereitend und wortartikulierend.\\ Dreimal Trc: TrcINT, TrcACC, TrcFIN, in der Mitte ein Akzenttorculus  der kTrc sein muss, dazu zwei Trc specialis, akzentvorbereitend und wortartikulierend.\\
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 Ch beginnt mit Clv und endet mit Trc.\\ Ch beginnt mit Clv und endet mit Trc.\\
 A, Y, Mp und Zt notieren beidemale eine Clv, \\ A, Y, Mp und Zt notieren beidemale eine Clv, \\
-Bv beginnt  it Trc und endet mit Clv. +Bv beginnt  it Trc und endet mit Clv.\\
 <fc #4682b4>"alleluia 2"</fc> cf.: [[grad:0044]] <fc #4682b4>"alleluia 2"</fc>. <fc #4682b4>"alleluia 2"</fc> cf.: [[grad:0044]] <fc #4682b4>"alleluia 2"</fc>.
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 {%syn:analyse:grad:0001%} {%syn:analyse:grad:0001%}
  
gr_indiv/0001.1738267978.txt.gz · Zuletzt geändert: von xaverkainzbauer

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