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gr_indiv:0001

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 ❗️<fc #4682b4>"//Ac//-cipite"</fc> Dreimal eröffnet ein Wort mit  Quart- beziehungsweise TerzClivis: Accipite (mit mediocriter zum unteren Ton) - iucunditatem (mit inferius) - gratias (mit mediocriter). Das verlangt für das eröffnende "Acccipite" eine TerzClivis. Auch L schreibt nur zur mittleren Clivis ein humiliter. Bedenkt man die historische Entwicklung der authentischen IntonationsTerz zur IntonationsQuart der 2.Gregorianik, so verfestigt sich  diese Forderung. Ch hingegen schreibt nur zur letzten Clivis ein sursum (TerzClivis). Das deutet auf eine QuartClivis zu Beginn. Geht hier die frOc-Tradition bereits den Weg zur 2.Gregorianik?\\ ❗️<fc #4682b4>"//Ac//-cipite"</fc> Dreimal eröffnet ein Wort mit  Quart- beziehungsweise TerzClivis: Accipite (mit mediocriter zum unteren Ton) - iucunditatem (mit inferius) - gratias (mit mediocriter). Das verlangt für das eröffnende "Acccipite" eine TerzClivis. Auch L schreibt nur zur mittleren Clivis ein humiliter. Bedenkt man die historische Entwicklung der authentischen IntonationsTerz zur IntonationsQuart der 2.Gregorianik, so verfestigt sich  diese Forderung. Ch hingegen schreibt nur zur letzten Clivis ein sursum (TerzClivis). Das deutet auf eine QuartClivis zu Beginn. Geht hier die frOc-Tradition bereits den Weg zur 2.Gregorianik?\\
-Si-be-molle im 3. und 4. Modus:\\+❗️ Si-be-molle im 3. und 4. Modus:\\
 Grundsätzlich gibt es im Deuterus //kein// si-be-molle. Die Grundstruktur bildet die reine Quint "si-mi". Schon um 1000 setzt die do-Revision ein: Das "si" wird nun nicht auf das "mi"  bezogen, sondern auf das "fa". So entsteht eine Tritonusspannung (si-fa), die nun wieder revidiert wird, indem das "si" zum "sa" gesenkt wird" (reine Quart). Die süßliche verminderte Quint zum finalen "mi" wird in Kauf genommen.  Musterbeispiel dieser Problematik ist immer wieder der Alleluia-Typos des 4. Modus [[cento_gr:cento_al#al_4_jubilus|Alleluia 4*]].\\ Grundsätzlich gibt es im Deuterus //kein// si-be-molle. Die Grundstruktur bildet die reine Quint "si-mi". Schon um 1000 setzt die do-Revision ein: Das "si" wird nun nicht auf das "mi"  bezogen, sondern auf das "fa". So entsteht eine Tritonusspannung (si-fa), die nun wieder revidiert wird, indem das "si" zum "sa" gesenkt wird" (reine Quart). Die süßliche verminderte Quint zum finalen "mi" wird in Kauf genommen.  Musterbeispiel dieser Problematik ist immer wieder der Alleluia-Typos des 4. Modus [[cento_gr:cento_al#al_4_jubilus|Alleluia 4*]].\\
 Agustoni (EIGC I,51) beschreibt das Problem so: \\ Agustoni (EIGC I,51) beschreibt das Problem so: \\
gr_indiv/0001.txt · Zuletzt geändert: von xaverkainzbauer

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