Benutzer-Werkzeuge

Webseiten-Werkzeuge


cento_rp:tr

Dies ist eine alte Version des Dokuments!


TR

🔘 nach Agustoni 1987

mi/fa obere Grenzstufe des modalen Tonraumes ( dsa fa die subsemitonale, modal wichtige Stufe ist, zieht sie oft die Melodie an sich);
re Durchgangsstufe in der Trituskomposition
do Hauptstrukturtonstufe des 5.Psalmtons und der Trituskomposition zur Quint (V);
subsemitonale, modal wichtige Tonstufe.
si h in Bezug zum do,
b in Bezug zum la bzw. tieferen Tonstufen;
selten als Rezitationsstufe (in diesem Fall erscheint im allgemeinen sib als Transposition von fa; z.B. do ↗︎ fa = fa ↗︎ sib);
wenn Rezitationsstufe, dann b als Transposition des Tonraumes „do-fa“ eine Quart höher zu „fa-b“.
la Rezitationsstufe des 6. Psalmtons, Strukturstufe der plagalen Trituskomposition; etwas weniger wichtige Strukturstufe der authentischen Trituskomposition, wenn diese eine modale Vorherrschaft des Fa; (Hinweis auf archaischen Ursprung: Urmodus DO) aufweist;
sol Durchgangsstufe, gelegentlich modale Kontratsstufe.
FA Finalis, zugleich: Hauptstrukturstufe der Komposition im VI. Modus und der melismatischen Psalmodie (VI);˜˜ subsemitonale , modal wichtige Tonstufe;
mi nicht vorhanden unmittelbar vor der Kadenz auf Fa; im Verlauf der Melodie aber vorhanden und notwendig, um den Tritus vom Tetrardus unterscheiden zu können.
re Tonstufe zur Umspielung von Fa oder Vorbereitung der Kadenzstufe do;
do Binnenkadenzstufe, untere Grenzstufe des modalen Tonraumes;

Der 5. Modus ist 'F-Dur mit h!'. Das macht seinen Reiz aus. Daraus resultiert eine starke Tendenz zum Tritonus. Die Tritonus-Phobie des Hochmittelalters hat sehr früh 'F-Dur mit h' zum bloßen F-Dur eingeebnet. Unter diastematischen Quellen gibt nur Ka mit seinem „do“ (do-Revision) einen Hinweis auf das ursprüngliche „si“.

Der 6. Modus hat immer b. Sein Tonraum ist die große Terz Fa-la und der Quart-Unterschwung Fa-do-Fa.

cento_rp/tr.1753212957.txt.gz · Zuletzt geändert: von xaverkainzbauer

Donate Powered by PHP Valid HTML5 Valid CSS Driven by DokuWiki