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| cento_gr:cento_gr5 [2025/05/11 09:34] – [GV5 INC] xaverkainzbauer | cento_gr:cento_gr5 [2025/05/22 22:27] (aktuell) – xaverkainzbauer |
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| {{ :cento_gr:gr5_ter_fifi.png?200|}} | {{ :cento_gr:gr5_ter_fifi.png?200|}} |
| Die Terminatio des Graduale im 5. Modus legt durch ihre Kadenz eindeutig fest, wo der Hauptakzent des Cento liegt.\\ | Die Terminatio des Graduale im 5. Modus legt durch ihre Kadenz eindeutig fest, wo der Hauptakzent des Cento liegt.\\ |
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| === accentus finalis GV5 INC=== | === accentus finalis GV5 INC=== |
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| ===== GV5 TER ===== | ===== GV5 TER ===== |
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| === accentus ultimus et penultimus === | === accentus ultimus et penultimus === |
| Die Terminatio der Gradual-Verse im 5. Modus ist klar strukturiert. Grundsätzlich sind die letzten beiden Akzente Hauptakzente. Der unterschiedlich lange Text zuvor rezitiert auf "fa". Beide Hauptakzent sind von einem Pes Sbp getragen ("re-fa-mi-re" und "fa-la-sol-fa"). Auf der letzten Silbe folgt ein 21stufiges Melisma, das mit der Kadenz TER GR f schließt. Individuelles Ausbalanzieren der Akzente ist möglich, so kann der zweite PesSbp zum "re" gehoben sein und damit den Akzent verstärken (e.g. [[grad:0281]] "omnes dícent **gló**riam"). Ist das letzte Wort PPO, so hebt sich die Binnensilbe mit kPes zum "re". Die Quellen sind nicht einig, ob der ohnehin zu vernachlässigende erste Ton des kPes unisonisch mit dem Ton zuvor anschließt ("la-re"), oder "do-re" ist. Ist der kPes als Virga urgens verstanden und der erste Ton somit 'bloß' ein Portamento ist, so ist diese Frage ohnehin hinfällig. Auch der erste PesSbp, der vorletzte Akzent, ist vielfältig variiert, um sein Gewicht zurückzunehmen (e.g. [[grad:0237]] "súnt in **pá**ce"). Er kann aber auch aufgewertet werden (e.g. [[grad:0251]] "__súper__ te **ór**ta est"). \\ | Die Terminatio der Gradual-Verse im 5. Modus ist klar strukturiert. Grundsätzlich sind die letzten beiden Akzente Hauptakzente. Der unterschiedlich lange Text zuvor rezitiert auf "fa". Beide Hauptakzente sind von einem PesSbp getragen ("re-fa-mi-re" und "fa-la-sol-fa"). Auf der letzten Silbe folgt ein 21stufiges Melisma, das mit der Kadenz TER GR f schließt. Individuelles Ausbalanzieren der Akzente ist möglich, so kann der zweite PesSbp zum "re" gehoben sein und damit den Akzent verstärken (e.g. [[grad:0281]] "omnes dícent **gló**riam"). Ist das letzte Wort PPO, so hebt sich die Binnensilbe mit kPes zum "re". Die Quellen sind nicht einig, ob der ohnehin zu vernachlässigende erste Ton des kPes unisonisch mit dem Ton zuvor anschließt ("la-re"), oder "do-re" ist. Ist der kPes als Virga urgens verstanden und der erste Ton somit 'bloß' ein Portamento ist, so ist diese Frage ohnehin hinfällig. Auch der erste PesSbp, der vorletzte Akzent, ist vielfältig variiert, um sein Gewicht zurückzunehmen (e.g. [[grad:0237]] "súnt in **pá**ce"). Er kann aber auch aufgewertet werden (e.g. [[grad:0251]] "__súper__ te **ór**ta est"). \\ |
| {{:cento_gr:gv5_ter_if.png?500|}} | {{:cento_gr:gv5_ter_if.png?500|}} |
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| === accentus finalis === | === accentus finalis GV5 TER === |
| Ein 17stufiges Melisma mit starker strophischer Ausprägung auf "do" ist ein weiteres Schlussmelisma, wenn der letzte Akzent eindeutig der wichtigere Akzent ist. Der strophische Anfangsteil kann auch ersetzt sein. Obwohl der Cento grundsätzlich mit Bivirga "do" beginnt, liegt dort kein (Haupt)akzent. NIht unwesentlich ist auch die Melodiebwegung "re-do-la" vor dem Melisma. | Ein 17stufiges Melisma mit starker strophischer Ausprägung auf "do" ist ein weiteres Schlussmelisma, wenn der letzte Akzent eindeutig der wichtigere Akzent ist. Der strophische Anfangsteil kann auch ersetzt sein. Obwohl der Cento grundsätzlich mit Bivirga "do" beginnt, liegt dort kein (Haupt)akzent. NIht unwesentlich ist auch die Melodiebwegung "re-do-la" vor dem Melisma. |
| {{:cento_gr:gv5_ter_f.png?750|}} | {{:cento_gr:gv5_ter_f.png?750|}} |
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| === accentus incipiens === | === accentus incipiens GV5 TER=== |
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| Sechsmal wird keines der beiden Final-Melismata verwendet und auch kein Melisma als Incipit-Formel, obwohl der Hauptakzent hier am Beginn des Cento liegt. In\\ | Sechsmal wird keines der beiden Final-Melismata verwendet und auch kein Melisma als Incipit-Formel, obwohl der Hauptakzent hier am Beginn des Cento liegt. In\\ |
| [[grad:0208]] wendet sich die Terminatio des Verses in den 2. Modus (modus de profundis). Das ist dem Text diese GR geschuldet.\\ | [[grad:0208]] wendet sich die Terminatio des Verses in den 2. Modus (modus de profundis). Das ist dem Text dieses GR geschuldet.\\ |
| [[grad:0288]] übernimmt der Vers einfach des Ende des Graduale zuvor und setzt somit "docebo vos" und "non confundentur" in gewisser Weis parallel: Wer sich in der Furcht des Herrn lehren lässt, wird nicht zuschanden.\\ | [[grad:0288]] übernimmt der Vers einfach des Ende des Graduale zuvor und setzt somit "docebo vos" und "non confundentur" in gewisser Weis parallel: Wer sich in der Furcht des Herrn lehren lässt, wird nicht zuschanden.\\ |
| [[grad:0211]] verwenmdet einfach die Kadenz TER GR f.\\ | [[grad:0211]] verwenmdet einfach die Kadenz TER GR f.\\ |