Dies ist eine alte Version des Dokuments!
⬅️ STARTx ▫️ SEMIOLOGIAx ▫️ MODOLOGIAx ▪️ CENTOLOGIA
CENTOLOGIA
Centonisation ist ein Begriff, der immer schon die Kompostionstechnik des Cantus Gregorianus beschrieb.
Gregorianischer Choral ist aus „Flicken“ zusammengesetzt.
„Cento“ meint ursprünglich das Ergebnis, das „Flickwerk“.
Das zugrundeliegende griechische Wort „kéntron“ meint überhaupt nur den „Stichel“, die Nadel mit der das Flickwerk erstellt wird.
Wir verwenden den Begriff 'Cento' für den einzelnen Flicken/Fleck, aus dem zusammen mit anderen „Centos“ eine Antiphon (AN), ein Introitus (IN) oder ein Responsorium (RP) erstellt ist.
Centologisch bedeutend sind aber nicht nur die Centones (centos), sondern auch die Formeln (formulae - FML), ja auch die einzelnen Neumen (NMA) nehmen centologische Funktion ein. Darüber hinaus ist der Typos (Typus, die Typos-Melodie), das Modell einer ganzen Antiphon, eines ganzen Alleluia etc. ein centologisches Phänomen.
OFFIZIUM
| 🅾️ ANTIPHON | |
|---|---|
| 🅾️ RESPONSORIUM | |
MISSALE - ÜBERSICHT 🔲
| ⬛️ INTROITUS | oligotonisch |
|---|---|
| ⬛️ COMMUNIO | |
| ◼️ MESS - PSALMODIE | |
| ⬛️ OFFERTORIUM | |
| 🔲 TRACTUS | melismatisch |
| 🔲 GRADUALE | |
| 🔲 ALLELUIA | |
| 🧩 FORMEL | |
|---|---|
| ⚫️ KADENZ | |
