modus:2.gregorianik
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| modus:2.gregorianik [2022/02/02 11:00] – [Tritonusphobie] xaverkainzbauer | modus:2.gregorianik [2022/07/16 18:01] (aktuell) – Externe Bearbeitung 127.0.0.1 | ||
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| - | aus 1.Modus wird dorisch | + | aus 1. Modus wird dorisch |
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| - | Im 5.Modus wird in den Handschriften der do-Revision auch der fa-la-do-Dreiklang zur Quart revidiert (Quart-Revision). | + | Im 5. Modus wird in den Handschriften der do-Revision auch der fa-la-do-Dreiklang zur Quart revidiert (Quart-Revision), e.g. [[ant: |
| - | ==== Plorasis | + | ==== Plerosis |
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| Gegenstück zur do-Revision ist die Tritonusphobie | Gegenstück zur do-Revision ist die Tritonusphobie | ||
| + | e.g. [[ant: | ||
| - | === 1.Modus b oder h === | ||
| - | Luigi Agustoni: Ist das " | ||
| - | Es ist hier nicht der Platz auf die Auseinandersetzungen um weltlich und geistlich in der Musik, um Septakkorde, | ||
| - | <fc # | ||
| - | Das statische Weltbild der Zeit und eine kaum entwickelte Paleographie verhinderten, | ||
| - | Die do-Revision wurde als " | + | === 1. Modus b oder h === |
| - | Um 1900 war, nicht nur in der Kirche, das Raum-Zeit-Continuum auf einen Punkt reduziert: | + | Luigi Agustoni: Ist das " |
| - | Zeit: geschichtslos ewig und immer;\\ | + | |
| - | Raum Rom/Vatikan zentralistisch/ | + | |
| - | Blieb die Frage, wer näher an Rom steht und damit dem Nationalismus wieder ein Türchen offen. | + | |
| - | Am Beispiel | + | Es ist hier nicht der Platz, auf die Auseinandersetzungen um weltlich und geistlich in der Musik, um Septakkorde, |
| - | {{:modus:bh-problem.png?400 |}} | + | <fc # |
| + | Das statische Weltbild der Zeit und eine kaum entwickelte Paläographie verhinderten, | ||
| - | Sieht man das Problem historisch, so ist **si** (h) die ältere Schicht. Erst im 12.Jh tauchen sowohl **b** (sa) als auch **do** auf. Die Behauptung | + | Die do-Revision wurde als "Germanischer Choraldialekt" |
| - | Hatte das GR 1908, sich auf Mp stützend noch grundsätzlich si-be-molle (b) geschrieben, | + | |
| - | • Ist das b frommer | + | {{: |
| - | • Soll die ursprüngliche solesmenser Tradition wieder aufgenommen werden ? | + | Am Beispiel der QuintIntonation im 1. Modus: Wollte man das Problem national sehen, so wären die Lösungen wie folgt zuzuordnen: |
| - | • Ist es katholischer ? Soll die Zeit von Papst Gregor VII das ewig gültige Maß des Römischen Gesanges sein ? | + | Sieht man das Problem historisch, so ist **si** die ältere Schicht. Erst im 12. Jh. tauchen sowohl **sa** als auch **do** auf. Die Behauptung, " |
| - | • Ist es französischer ? Die Süßlichkeit der durch das b im Deuterus entstehenden verminderten Quint ist typisch für das Ende des 19.Jh, aber nicht eigentlich französisch. | + | |
| - | Der Verdacht, dass nicht musikalische sondern kirchendisziplinarische Gründe für das b verantwortlich sind, ist nicht von der Hand zu weisen. | + | Hatte das GR 1908, sich auf Mp stützend noch grundsätzlich si-be-molle (b) geschrieben, so hat Solesmes im AM 1934 konsequent den Weg zum authentischen si gewählt. Seltsamerweise geht das AM 2005 wieder zum jüngeren **sa** zurück. Auch die Responsorien des Gf fallen durch abundanten Gebrauch des si-be-molle auf. Über den Grund dafür kann man nur rätseln.\\ |
| + | [[ant: | ||
| - | Nun konnte die Suche nach verborgenen Unreinheiten auch in den gregorianischen Melodien beginnen. | + | === 3. Modus tritonus diabolus === |
| + | Luigi Agustoni stellte lapidar fest: " | ||
| + | [[ant: | ||
| - | Zu streng ausgelegt | ||
| - | Diese Treue zum b ist nur | ||
| - | 3.Modus | ||
modus/2.gregorianik.1643796006.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)
