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gr_indiv:1056

Unterschiede

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gr_indiv:1056 [2025/12/27 11:01] xaverkainzbauergr_indiv:1056 [2025/12/27 11:30] (aktuell) xaverkainzbauer
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 [[0541]] ⟽ **[[cento_gr:cento_of4|OF 4]]** ⟾ [[0554]] [[0541]] ⟽ **[[cento_gr:cento_of4|OF 4]]** ⟾ [[0554]]
 {%syn:title:grad:1056%} {%syn:title:grad:1056%}
-[[0550|OF]] – **<fc #BD0C11>V1</fc>** – [[1057|V2]] <fc #ffffff>xxx</fc> [[grad:1056|⏹️]] <fc#ffffff>xxx</fc> OT ?? - ON xx - BzG xx/xx+[[0550|OF]] – **<fc #BD0C11>V1</fc>** – [[1057|V2]] <fc #ffffff>xxx</fc> [[grad:1056|⏹️]] <fc #ffffff>xxx</fc> OT 58 - ON xx - BzG xx/xx
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- 
 {{ :gr_indiv:1056_virtus.png?direct&250|}} {{ :gr_indiv:1056_virtus.png?direct&250|}}
 <fc #4682b4>"//vir//-tus mea"</fc>  <fc #4682b4>"//vir//-tus mea"</fc> 
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 <fc #4682b4>"vir-//tus// mea"</fc>  <fc #4682b4>"vir-//tus// mea"</fc> 
 Die nachfolgende Silbe beginnt zweifelsfrei mit "fa". Das equaliter in E wird üblicherweise interpretiert als unisonisch oder Halbton. Wir ziehen eine andere Erklärung vor. E ist bereits Zeuge der beginnenden do-Revision, meint also unisonischen Anschluss. Die Lage ist hier allerdings etwas komplizierter: Die Reihe der jünger werdenden St.Galler Zeugen bringt, völlig unüblich, ein Hin und Her zwischen "mi" und "fa". Die nachfolgende Silbe beginnt zweifelsfrei mit "fa". Das equaliter in E wird üblicherweise interpretiert als unisonisch oder Halbton. Wir ziehen eine andere Erklärung vor. E ist bereits Zeuge der beginnenden do-Revision, meint also unisonischen Anschluss. Die Lage ist hier allerdings etwas komplizierter: Die Reihe der jünger werdenden St.Galler Zeugen bringt, völlig unüblich, ein Hin und Her zwischen "mi" und "fa".
-Es ist einigermaßen klar, dass an dieser Stelle die Frage "mi oder fa" bis ins 10.Jh zurückreicht (L - Ch). Damit bekommt auch die Virga und das nachfolgende equaliter in E einen anderen Stellenwert. +Es ist einigermaßen klar, dass an dieser Stelle die Frage "mi oder fa" bis ins 10.Jh zurückreicht (L - Ch). Damit bekommt auch die Virga und das nachfolgende equaliter in E einen anderen Stellenwert.\\
 <fc #4682b4>"refugium"</fc>  L + Ch ? <fc #4682b4>"refugium"</fc>  L + Ch ?
-------- 
-V1. Ich will dich lieben, Herr, meine Kraft!\\ 
-Der Herr ist meine Feste und meine Zuflucht 
und mein Befreier. 
- 
-V1. I will love you, Lord, my strength!\\ 
-The Lord is my fortress and my refuge and my deliverer. 
-------- 
- 
- 
  
 +  V1. Ich will dich lieben, Herr, meine Kraft!
 +  Der Herr ist meine Feste und meine Zuflucht 
und mein Befreier.
 +  
 +  V1. I will love you, Lord, my strength!
 +  The Lord is my fortress and my refuge and my deliverer.
 +  
 +{{ :gr_indiv:1056_virtus.png?direct&250|}}
 +<fc #4682b4>“//vir//-tus mea”</fc>
 +ScaFlx “do-mi-sol-fa” (Ch + Y + Mod) or “do-re-fa-mi” (Bv + A + Mp)
 +The mediocriter at the peak of the ScaFlx in E should, in contrast to the levare at the beginning of the verse (“//Di//-ligam”), indicate the peak note “fa,” but this is not compatible with the neumes in L and certainly not with Ch. Therefore, in a very rare case, we decide against Bv + A for Y.
 +<fc #4682b4>“vir-//tus// mea”</fc>
 +The following syllable undoubtedly begins with “fa.” The equaliter in E is usually interpreted as unison or semitone. We prefer a different explanation. E already bears witness to the beginning of the do revision, meaning a unison connection. However, the situation here is somewhat more complicated: the series of younger St. Gallen witnesses, quite unusually, vacillates between “mi” and “fa.”
 +It is reasonably clear that the question of “mi or fa” at this point dates back to the 10th century (L - Ch). This also gives the virga and the subsequent equaliter in E a different significance.\\
 +<fc #4682b4>“refugium”</fc> L + Ch ?
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 {%syn:analyse:grad:1056%} {%syn:analyse:grad:1056%}
gr_indiv/1056.1766829670.txt.gz · Zuletzt geändert: von xaverkainzbauer

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