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gr_indiv:0761

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gr_indiv:0761 [2025/04/27 19:51] xaverkainzbauergr_indiv:0761 [2026/03/18 13:40] (aktuell) xaverkainzbauer
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-[[0760]] ← → [[0761]] +[[cento:centologia#centones_missalis|🔘]] [[0003|IN]] [[0173|GR]] [[grad:0456|TR]] [[0396|AL]] [[0504|OF]]  
- +**<fc #BD0C11>CO</fc>** <fc #ffffff>xxxxx</fc>  
-{%syn:title:grad:0761%} [[grad:0762|⏹️]]\\+[[0603|1️⃣]] [[0613|2️⃣]] [[0610|3️⃣]] [[0599|4️⃣]] [[0601|5️⃣]] [[0621|6️⃣]] ✅ [[0615|8️⃣]]  
 +<fc #ffffff>xxxxx</fc> [[ant:0007|AN]] [[ant:7013|RP]] [[ant:9815|IV]]  [[alia:alia|alia]] 
 +------------------ 
 +[[0760]] ← → [[0776]] 
 +{%syn:title:grad:0761%}  [[0748]] ⟽ **[[cento_gr:cento_co7|CO 7]]** ⟾ [[0834]] <fc #ffffff>xxx</fc> [[grad:0761|⏹️]] <fc #ffffff>xxx</fc> GT 638 - BzG 63/3 - GN 2/317
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-GT 638\\ +<fc #6495ed>7. Modus mit starkem Anteil des 3. Modus.</fc>\\
-BzG 63/3 - GN 2/317 +
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-<fc #6495ed>7. Modus mit starkem Anteil des 3. Modus.</fc> +
 ad **NMA manducat** vide et [[gr_indiv:0716]] ad **NMA manducat** vide et [[gr_indiv:0716]]
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 <fc #4682b4>“Vox”</fc> zwei Töne? Wenn es stimmt, daß Kl die richtige Tonanzahl bringt (so in den Gregorianikkursen Essen), dann  ist die Virga strata als Virga (1 Ton) zu verstehen, die durch einen hinzu­ge­füg­ten Oriscus näherhin bestimmt (definiert) wird (beachte auch die Graphie in MR). Im vorliegenden Fall ist dieser eine Ton lang, sehr lang ( Episem+tenete), aber trotzdem nur 1 Ton (keine Reperkussion). Die Virga strata kündigt hier den äußerst unge­wöhn­lichen Anfang einer Antiphon im 7.Modus an: ohne Intonation (weder von sol, noch von do) Beginn auf der Rezitation re! <fc #4682b4>“Vox”</fc> zwei Töne? Wenn es stimmt, daß Kl die richtige Tonanzahl bringt (so in den Gregorianikkursen Essen), dann  ist die Virga strata als Virga (1 Ton) zu verstehen, die durch einen hinzu­ge­füg­ten Oriscus näherhin bestimmt (definiert) wird (beachte auch die Graphie in MR). Im vorliegenden Fall ist dieser eine Ton lang, sehr lang ( Episem+tenete), aber trotzdem nur 1 Ton (keine Reperkussion). Die Virga strata kündigt hier den äußerst unge­wöhn­lichen Anfang einer Antiphon im 7.Modus an: ohne Intonation (weder von sol, noch von do) Beginn auf der Rezitation re!
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 <fc #4682b4>“ra-chel”</fc> Die Verdoppelung des Gipfeltons do verschweigt das GT. Das Quilisma ist in Ch + MR ein Ton <fc #4682b4>“ra-chel”</fc> Die Verdoppelung des Gipfeltons do verschweigt das GT. Das Quilisma ist in Ch + MR ein Ton
  
-<fc #4682b4>“filios su-os”</fc>  Der Torculus is in Bv34 zum do geführt! Daß Kl das bestätigt ist nicht zwingend (greg.Choraldialekt), aber Ch schreibt eine levare tenete (lt) und bestätigt damit das do. MR schreibt ein Quilisma; sic! +<fc #4682b4>“filios su-os”</fc>  Der Torculus is in Bv34 zum do geführt! Daß Kl das bestätigt ist nicht zwingend (greg.Choraldialekt), aber Ch schreibt eine levare tenete (lt) und bestätigt damit das do. MR schreibt ein Quilisma; sic! \\
 Selbst Mp geht zum do, warum dann GT nur zum si geht, ist nicht nachvollziehbar. Selbst Mp geht zum do, warum dann GT nur zum si geht, ist nicht nachvollziehbar.
-Das Intervall zwischen 1. und 2.Ton des Torculus ist eine Terz, das Quilisma als Ton zu verstehen, erlaubt keine Hs. Auch der lange Abstrich des Torculus in E weist auf eine Quart, und damit auf den Gipfelton do hin. +Das Intervall zwischen 1. und 2.Ton des Torculus ist eine Terz, das Quilisma als Ton zu verstehen, erlaubt keine Hs. Auch der lange Abstrich des Torculus in E weist auf eine Quart, und damit auf den Gipfelton do hin.\\ 
- +<fc #4682b4>“no-//lu//-it”</fc> Der “Quilisma-Scandicus ist in MR nur Pes.\\ 
-<fc #4682b4>“no-//lu//-it”</fc> Der “Quilisma-Scandicus ist in MR nur Pes. +<fc #4682b4>“con-so-la-ri”</fc> k Pes. Die entscheidenden diastematischen Hss A+Y+Bv34 schreiben Einton re. Das bestätigt die Leichtigkeit (bis Nichtvorhandensein) des 1.Tons des Pes.\\ 
- +<fc #4682b4>“qui-a”</fc>  MR Quilisma ist kein Ton! Ebenso Ch; der Quilismaton kann nur das do sein. si gibt es nicht. Das "si" in der absteigenden Line (6.Ton der Silbe) ist ein "sa": si-be-molle.  Im Vergleich mit den beiden anderen Vorkommen dieser Formula (Neume) [[grad:0716]], [[grad:0616]]. BzG ist mit seiner Bemerkung Nr.7 \\
-<fc #4682b4>“con-so-la-ri”</fc> k Pes. Die entscheidenden diastematischen Hss A+Y+Bv34 schreiben Einton re. Das bestätigt die Leichtigkeit (bis Nichtvorhandensein) des 1.Tons des Pes. +
- +
-<fc #4682b4>“qui-a”</fc>  MR Quilisma ist kein Ton! Ebenso Ch; der Quilismaton kann nur das do sein. si gibt es nicht. Das "si" in der absteigenden Line (6.Ton der Silbe) ist ein "sa": si-be-molle.  Im Vergleich mit den beiden anderen Vorkommen dieser Formula (Neume) [[grad:0716]], [[grad:0616]]. BzG ist mit seiner Bemerkung Nr.7 richtig.  +
  
 “Vox” Die Virga strata legt den Ténor fest: “Stück im Tetrardus au­then­ti­cus, es beginnt mit vollem Einsatz, sofort auf re!”. (Kl hat nur einen Ton re). Dieser Anfangston ist sicher lang, eine Repercussion ist nicht unbedingt angebracht. “Vox” Die Virga strata legt den Ténor fest: “Stück im Tetrardus au­then­ti­cus, es beginnt mit vollem Einsatz, sofort auf re!”. (Kl hat nur einen Ton re). Dieser Anfangston ist sicher lang, eine Repercussion ist nicht unbedingt angebracht.
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 “no-lu-it” MR Terzpes,  “no-lu-it” MR Terzpes, 
 “qui-a”alle Quilisma, außer MR kein Ton, Ch könnte als Einklangs-Salicus gelesen werden. “qui-a”alle Quilisma, außer MR kein Ton, Ch könnte als Einklangs-Salicus gelesen werden.
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 +  Eine Stimme ist in Rama gehört worden, Weinen und Wehklagen;
 +  Rahel beweint ihre Kinder und will sich nicht trösten lassen, weil sie nicht mehr sind.
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 +  A voice has been heard in Ramah, weeping and wailing;
 +  Rachel weeps for her children and will not be comforted because they are no more.
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 +{%syn:analyse:grad:0762%}
  
gr_indiv/0761.1745776308.txt.gz · Zuletzt geändert: von xaverkainzbauer

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