Benutzer-Werkzeuge

Webseiten-Werkzeuge


gr_indiv:0033

Unterschiede

Hier werden die Unterschiede zwischen zwei Versionen angezeigt.

Link zu dieser Vergleichsansicht

Beide Seiten der vorigen RevisionVorhergehende Überarbeitung
Nächste Überarbeitung
Vorhergehende Überarbeitung
gr_indiv:0033 [2026/03/29 10:00] xaverkainzbauergr_indiv:0033 [2026/03/29 10:03] (aktuell) xaverkainzbauer
Zeile 9: Zeile 9:
 ------- -------
 Wie immer im 2. Modus geht der IN von der Finalis “re“ aus und hebt die Akzentsilben zum Tenor "fa".\\ Wie immer im 2. Modus geht der IN von der Finalis “re“ aus und hebt die Akzentsilben zum Tenor "fa".\\
-Beide Perioden beginnen mit der ersten Silbe, dem je ersten Akzent der gleichzeitig die Nennung Gottes ist: "**dó**minus", “**é**go" mit kScaFlx 're-fa-sol-fa' ("dominus" mit 'celeriter', aber “ego“ etwas breiter 'mediocriter'. Diese Neume gibt der Silbe eine Akzentuierung ohne sie extra zu betonen. Die strophischen Silben haben die selbe Wirkung (Tristropha auf der Binnensilbe "do//-mi//-nus" und strophischer Terz-Pes auf beiden Silben des Verbum "dixit", entsprechend auch "ego hodie". Alle diese Silben sind gedehnt, ohne sie mit einem Betonungsgewicht zu belasten. Der gesamte IN bleibt so mystisch verhalten (Nativitatis missa in nocte).\\+Beide Perioden beginnen mit mit kScaFlx 're-fa-sol-fa' auf der ersten Silbe, dem je ersten Akzent der gleichzeitig die Nennung Gottes ist: "**dó**minus", “**é**go" ("dominus" mit 'celeriter', aber “ego“ etwas breiter 'mediocriter'. Diese Neume gibt der Silbe eine Akzentuierung ohne sie extra zu betonen. Die strophischen Silben haben die selbe Wirkung (Tristropha auf der Binnensilbe "do//-mi//-nus" und strophischer Terz-Pes auf beiden Silben des Verbum "dixit", entsprechend auch "ego hodie". Alle diese Silben sind gedehnt, ohne sie mit einem Betonungsgewicht zu belasten. Der gesamte IN bleibt so mystisch verhalten (Nativitatis missa in nocte).\\ 
 +{{ :gr_indiv:0033_filius_meus.png?200|}}
 Der Abstieg zum "do", //unter// die Finalis beendet die 1. Periode und den 3. Cento mit Doppelpunkt: colon. Der Abstieg zum "do", //unter// die Finalis beendet die 1. Periode und den 3. Cento mit Doppelpunkt: colon.
 Im 1. Cento bereitet das “do“ den Finalton “re“ vor. Dadurch bekommt auch das Wort "me" Bedeutung, ohne durch ein Gewicht belastet zu sein. Ähnlich im 4. Cento der Trc "re-mi-do" auf der Silbe "//ge//-nui".\\ Im 1. Cento bereitet das “do“ den Finalton “re“ vor. Dadurch bekommt auch das Wort "me" Bedeutung, ohne durch ein Gewicht belastet zu sein. Ähnlich im 4. Cento der Trc "re-mi-do" auf der Silbe "//ge//-nui".\\
 Beide Trc "//fi//-lius" und "//ge//-nui" kosten die jeweiligen wichtigen Verben aus. Die Hauptakzente sind aber die Possessiv-Pronomina "meus", "tu", "te".\\ Beide Trc "//fi//-lius" und "//ge//-nui" kosten die jeweiligen wichtigen Verben aus. Die Hauptakzente sind aber die Possessiv-Pronomina "meus", "tu", "te".\\
 "meus" könnte auch bloß syllabisch komponiert sein. Clv und Pes bilden aber eine Art umgekehrter FML PeCl. Wichtig ist aber der Aufstieg zum "sol": Hauptakzent des 2. Cento. Der PesSbp "es" zeigt an, dieses Wort "es" ist einer genaueren Überlegung wert.\\ "meus" könnte auch bloß syllabisch komponiert sein. Clv und Pes bilden aber eine Art umgekehrter FML PeCl. Wichtig ist aber der Aufstieg zum "sol": Hauptakzent des 2. Cento. Der PesSbp "es" zeigt an, dieses Wort "es" ist einer genaueren Überlegung wert.\\
-{{ :gr_indiv:0033_filius_meus.png?200|}} 
 "genui te" Die Bivirga bereitet den folgenden ClmRes vor, der selbst das folgende Oxytonon "té", obwohl auf der Finalis liegend, zum Hauptakzent des gesamten IN macht. Der Oriscus als resupiner Ton nimmt dessen Gewicht zurück.\\ "genui te" Die Bivirga bereitet den folgenden ClmRes vor, der selbst das folgende Oxytonon "té", obwohl auf der Finalis liegend, zum Hauptakzent des gesamten IN macht. Der Oriscus als resupiner Ton nimmt dessen Gewicht zurück.\\
 Viermal steigt die Melodie bis zum "sol", viermal führt sie unter die Finalis zum "do". Jeder denkbare Akzent hat Bedeutung, aber nie Gewicht. Alles ist ineinander verwoben, alles ist stark zurückgenommen. Genau so muss das Reden über das "mysterium fidei" um Mitternacht komponiert sein. \\ Viermal steigt die Melodie bis zum "sol", viermal führt sie unter die Finalis zum "do". Jeder denkbare Akzent hat Bedeutung, aber nie Gewicht. Alles ist ineinander verwoben, alles ist stark zurückgenommen. Genau so muss das Reden über das "mysterium fidei" um Mitternacht komponiert sein. \\
Zeile 23: Zeile 23:
   The Lord said to me / You are my son / Today I have begotten you (I become your father).   The Lord said to me / You are my son / Today I have begotten you (I become your father).
  
-As always in the 2nd mode, the IN originates from the finalis “re” and raises the stressed syllables to the tenor “fa”.\\ +As always in the 2nd mode, the IN starts from the finalis “re” and raises the stressed syllables to the tenor “fa”.\\ 
-Both periods begin with the first syllable, the first accent in each, which is simultaneously the invocation of God: **dó**minus, “**é**go” with kScaFlx re-fa-sol-fa’ (“dominus” with celeriter, but “ego” somewhat broader mediocriter. This neume gives the syllable an accentuation without emphasising it excessively. The strophic syllables have the same effect (tristropha on the internal syllable “do//-mi//-nus” and strophic third-pes on both syllables of the verb “dixit”, and similarly “ego hodie”. All these syllables are lengthened without being burdened by heavy stress. The entire IN thus remains mystically restrained (Nativitatis missa in nocte).\\+Both periods begin with kScaFlx “re-fa-sol-fa” on the first syllable, which is the first accent in each and simultaneously the invocation of God: **dó**minus, “**é**go‘ (’dominuswith celeriter, but “ego“ somewhat broader mediocriter. This neume gives the syllable an accentuation without emphasising it excessively. The strophic syllables have the same effect (tristropha on the internal syllable “do//-mi//-nus” and strophic third-pes on both syllables of the verb “dixit”, and similarly “ego hodie”. All these syllables are lengthened without being burdened with weight of stress. The entire IN thus remains mystically restrained (Nativitatis missa in nocte).\\ 
 +{{ :gr_indiv:0033_filius_meus.png?200|}}
 The descent to “do”, //below// the finalis, concludes the 1st period and the 3rd centum with a colon. The descent to “do”, //below// the finalis, concludes the 1st period and the 3rd centum with a colon.
 In the 1st centum, the “do” prepares the final note “re”. This also gives the word “me” meaning without being burdened by weight. Similarly in the 4th centum, the Trc “re-mi-do” on the syllable “//ge//-nui”.\\ In the 1st centum, the “do” prepares the final note “re”. This also gives the word “me” meaning without being burdened by weight. Similarly in the 4th centum, the Trc “re-mi-do” on the syllable “//ge//-nui”.\\
gr_indiv/0033.1774771220.txt.gz · Zuletzt geändert: von xaverkainzbauer

Donate Powered by PHP Valid HTML5 Valid CSS Driven by DokuWiki