Benutzer-Werkzeuge

Webseiten-Werkzeuge


cento_an:2typ

Unterschiede

Hier werden die Unterschiede zwischen zwei Versionen angezeigt.

Link zu dieser Vergleichsansicht

cento_an:2typ [2024/08/06 10:30] – [2 TYP O - ANT] xaverkainzbauercento_an:2typ [2024/08/06 12:33] (aktuell) – Externe Bearbeitung 127.0.0.1
Zeile 24: Zeile 24:
  
 **<fc #008080>TYPOS ad quartum: (partes ter)</fc>**\\ **<fc #008080>TYPOS ad quartum: (partes ter)</fc>**\\
-10 x +10 x\\ 
- +{{ :cento_an:2typ_ad4.png?450|}}\\
-{{ :cento_an:2typ_ad4.png?410|}}\\ +
 Eine dreiteilige Melodie, deren erster Teil vom re zur Quart sol aufspringt, deren Mittelteil zum do abfällt und deren Schlussteil über Clivis mi-do und fa zum re kadenziert. Eigentlich nur sechs Fälle, das Alleluia 3741 gibt es nur in Mc; zweimal hat Solesmes diesen Typos für neue Texte verwendet. Eine dreiteilige Melodie, deren erster Teil vom re zur Quart sol aufspringt, deren Mittelteil zum do abfällt und deren Schlussteil über Clivis mi-do und fa zum re kadenziert. Eigentlich nur sechs Fälle, das Alleluia 3741 gibt es nur in Mc; zweimal hat Solesmes diesen Typos für neue Texte verwendet.
  
Zeile 59: Zeile 57:
  
  
-{{ :cento_an:0850_2typ_rez_.png?400|}}+{{ :cento_an:0850_2typ_rez_.png?450|}}
  
  
Zeile 89: Zeile 87:
 **<fc #008080>formal ein Responsorium prolixum</fc>**\\ **<fc #008080>formal ein Responsorium prolixum</fc>**\\
 Im Gegensatz zu den Responsorien verwenden in den O - Antiphonen\\ Im Gegensatz zu den Responsorien verwenden in den O - Antiphonen\\
-nicht die Enden der 1. + 3. Periode das selbe Melodiematerial ( B + F = Ω), \\ +nicht die Enden der 1. + 3. Periode das selbe Melodiematerial\\ ( B + F = Ω), 
 sondern die Incipites (A + E). sondern die Incipites (A + E).
- 
- 
  
 In H 20x, davon 14x MR, im gesamten Repertoire 45x In H 20x, davon 14x MR, im gesamten Repertoire 45x
  
 Die O-Antiphonen stammen aus dem ambrosianischen Repertoire des 6. Jahrhunderts. Sie sind klassische Orationen, die aus drei Teilen bestehen: **<fc #4682b4>anaklesis (alloquium), anamnesis</fc>** und **<fc #4682b4>prex</fc>** (Anrede – erinnernde Vergegenwärtigung (Situationsbeschreibung) – Bitte). Jeder dieser Teile ist wieder zweiteilig, e.g. [[ant:0125]], wobei die Grenze zwischen Anaklese und Anamnese fließend ist, ist die Anrede nach dem eröffnenden "O" doch selbst schon wieder anamnetisch. Die O-Antiphonen stammen aus dem ambrosianischen Repertoire des 6. Jahrhunderts. Sie sind klassische Orationen, die aus drei Teilen bestehen: **<fc #4682b4>anaklesis (alloquium), anamnesis</fc>** und **<fc #4682b4>prex</fc>** (Anrede – erinnernde Vergegenwärtigung (Situationsbeschreibung) – Bitte). Jeder dieser Teile ist wieder zweiteilig, e.g. [[ant:0125]], wobei die Grenze zwischen Anaklese und Anamnese fließend ist, ist die Anrede nach dem eröffnenden "O" doch selbst schon wieder anamnetisch.
- +{{ :cento_an:an2_o_anak-anam-prex.png?450|}}\\
-{{ :cento_an:an2_o_anak-anam-prex.png?450|}} +
 Die weiteren Antiphonen, die nicht zur Octav von Weihnachten gehören, haben nicht mehr die selbe Textstruktur, sie sind keine Orationen mehr, verwenden aber trotzdem den selben Melodietypos.\\  Die weiteren Antiphonen, die nicht zur Octav von Weihnachten gehören, haben nicht mehr die selbe Textstruktur, sie sind keine Orationen mehr, verwenden aber trotzdem den selben Melodietypos.\\ 
 Die beiden Incipits  (A + E) haben fast die selbe Melodie. \\  Die beiden Incipits  (A + E) haben fast die selbe Melodie. \\ 
cento_an/2typ.1722933027.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)

Donate Powered by PHP Valid HTML5 Valid CSS Driven by DokuWiki