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| cento:cento_rp [2026/10/08 18:21] – xaverkainzbauer | cento:cento_rp [2026/10/11 16:09] (aktuell) – [RESPONSORIUM] xaverkainzbauer |
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| Der Cantus Gregorianus ist nicht Musik, er ist Sprachkunst, das heißt die Responsorien sind nicht Melodien, an die ein Text adaptiert werden muss, sie sind auch nicht Text, der im nachhinein "vertont" werden muss. Weder ist ein Text //'an adaptable'// musikalische Phrasen anzupassen, noch ist der Text in einem //'artisitc process'// auskomponiert (Frere). | Der Cantus Gregorianus ist nicht Musik, er ist Sprachkunst, das heißt die Responsorien sind nicht Melodien, an die ein Text adaptiert werden muss, sie sind auch nicht Text, der im nachhinein "vertont" werden muss. Weder ist ein Text //'an adaptable'// musikalische Phrasen anzupassen, noch ist der Text in einem //'artisitc process'// auskomponiert (Frere). |
| Der gesamte Cantus Gregorianus (vielleicht abgesehen von den Gradualien) ist "in stylo verbo-melodico" verfasst, das heißt, es gibt keine schlichten Ur-Responsorien, die im Folgenden künstlerisch angereichert werden müssten. Ist die Textstruktur schlicht und normal, so ist auch die Sprachmelodie schlicht und normal. Ist die Textstruktur ungewöhnlich, so ist es auch die Melodie. Text und Melodie bedingen sich gegenseitig, ja sie sind das Selbe. | Der gesamte Cantus Gregorianus (vielleicht abgesehen von den Gradualien) ist "in stylo verbo-melodico" verfasst, das heißt, es gibt keine schlichten Ur-Responsorien, die im Folgenden künstlerisch angereichert werden müssten. Ist die Textstruktur schlicht und normal, so ist auch die Sprachmelodie schlicht und normal. Ist die Textstruktur ungewöhnlich, so ist es auch die Melodie. Text und Melodie bedingen sich gegenseitig, ja sie sind das Selbe. |
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| ===== CENTONES RESPONSORIORUM ===== | ===== CENTONES RESPONSORIORUM ===== |