Benutzer-Werkzeuge

Webseiten-Werkzeuge


cento:cento_rp

Unterschiede

Hier werden die Unterschiede zwischen zwei Versionen angezeigt.

Link zu dieser Vergleichsansicht

Beide Seiten der vorigen RevisionVorhergehende Überarbeitung
Nächste Überarbeitung
Vorhergehende Überarbeitung
cento:cento_rp [2026/10/08 18:10] – [RESPONSORIUM] xaverkainzbauercento:cento_rp [2026/10/11 16:09] (aktuell) – [RESPONSORIUM] xaverkainzbauer
Zeile 1: Zeile 1:
 +[[cento:centologia|⬅️]] **CENTOLOGIA**<fc #ffffff>x</fc>
 ====== RESPONSORIUM ====== ====== RESPONSORIUM ======
  
Zeile 6: Zeile 7:
 2001 erschien das sogenannte "Nocturnale Romanum", das sich die Neumen Hartkers zur Leitlinie nimmt. 2001 erschien das sogenannte "Nocturnale Romanum", das sich die Neumen Hartkers zur Leitlinie nimmt.
 Im Internet http://gregofacsimil.free.fr sind die Responsorien von einem Kreis von Choralisten in Paris im traditionellen Stil von Solesmes publiziert.  2008 hat Kate Helsen zur Struktur der Responsoria prolixa dissertiert. Im Internet http://gregofacsimil.free.fr sind die Responsorien von einem Kreis von Choralisten in Paris im traditionellen Stil von Solesmes publiziert.  2008 hat Kate Helsen zur Struktur der Responsoria prolixa dissertiert.
-Wir legen hier eine Analyse der Responsorien vor, die im Sinne Frere´s ( Walter Howard Frere, Antiphonale Sarisburiense 1894, republished 1966 ) mit den\\ +Wir legen hier eine Analyse der Responsorien vor, die im Sinne Frere´s (Walter Howard Frere, Antiphonale Sarisburiense 1894, republished 1966) mit den\\ 
 • **heutigen Quellkenntnissen** einerseits (es sollte außer Frage stehen, dass ohne Hartker als eine, wenn nicht //die// Hauptquelle, keine Aussage zum authentischen Choral gemacht werden kann) und andererseits den\\ • **heutigen Quellkenntnissen** einerseits (es sollte außer Frage stehen, dass ohne Hartker als eine, wenn nicht //die// Hauptquelle, keine Aussage zum authentischen Choral gemacht werden kann) und andererseits den\\
 • **heutigen technischen Möglichkeiten** das Thema neuerdings aufgreift. • **heutigen technischen Möglichkeiten** das Thema neuerdings aufgreift.
Zeile 12: Zeile 13:
 Der Cantus Gregorianus ist nicht Musik, er ist Sprachkunst, das heißt die Responsorien sind nicht Melodien,  an die ein Text adaptiert werden muss, sie sind auch nicht Text, der im nachhinein "vertont" werden muss. Weder ist ein Text //'an adaptable'// musikalische Phrasen anzupassen, noch ist der Text in einem //'artisitc process'// auskomponiert (Frere).  Der Cantus Gregorianus ist nicht Musik, er ist Sprachkunst, das heißt die Responsorien sind nicht Melodien,  an die ein Text adaptiert werden muss, sie sind auch nicht Text, der im nachhinein "vertont" werden muss. Weder ist ein Text //'an adaptable'// musikalische Phrasen anzupassen, noch ist der Text in einem //'artisitc process'// auskomponiert (Frere). 
 Der gesamte Cantus Gregorianus (vielleicht abgesehen von den Gradualien) ist "in stylo verbo-melodico" verfasst, das heißt, es gibt keine schlichten Ur-Responsorien, die im Folgenden künstlerisch angereichert werden müssten. Ist die Textstruktur schlicht und normal, so ist auch die Sprachmelodie schlicht und normal.  Ist die Textstruktur ungewöhnlich, so ist es auch die Melodie. Text und Melodie bedingen sich gegenseitig, ja sie sind das Selbe. Der gesamte Cantus Gregorianus (vielleicht abgesehen von den Gradualien) ist "in stylo verbo-melodico" verfasst, das heißt, es gibt keine schlichten Ur-Responsorien, die im Folgenden künstlerisch angereichert werden müssten. Ist die Textstruktur schlicht und normal, so ist auch die Sprachmelodie schlicht und normal.  Ist die Textstruktur ungewöhnlich, so ist es auch die Melodie. Text und Melodie bedingen sich gegenseitig, ja sie sind das Selbe.
 +
 +
 +
  
 ===== CENTONES RESPONSORIORUM ===== ===== CENTONES RESPONSORIORUM =====
cento/cento_rp.1791475819.txt.gz · Zuletzt geändert: von xaverkainzbauer

Donate Powered by PHP Valid HTML5 Valid CSS Driven by DokuWiki