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| <fc #4682b4>"O-//ri-//etur"</fc> Der Abstieg zum "re" ist in H völlig kurrent, Bv notiert sogar nur den Zielton "re". MR hingegen breitet den Abstieg mit Clm aus, das bestätigen Wc und Fo. Alle anderen Quellen Clv "sol-re" ohne artikulatorische Angabe.\\ | <fc #4682b4>"O-//ri-//etur"</fc> Der Abstieg zum "re" ist in H völlig kurrent, Bv notiert sogar nur den Zielton "re". MR hingegen breitet den Abstieg mit Clm aus, das bestätigen Wc und Fo. Alle anderen Quellen Clv "sol-re" ohne artikulatorische Angabe.\\ |
| <fc #4682b4>"Orie-//tur//"</fc> Der [[neumen:oriscus:trc#trc_mut|Trc mutans]] ist in Ka und Lc als bloßer Trc notiert. In allen anderen Quellen las nachgestellter Trc, nur in Wc hat er sich zum Ton verfestigt.Der Oriscus signalisiert hier den Cengtoübergang, es folgt:\\ | <fc #4682b4>"Orie-//tur//"</fc> Der [[neumen:oriscus:trc#trc_mut|Trc mutans]] ist in Ka und Lc als bloßer Trc notiert. In allen anderen Quellen als Trc mit nachgestelltem Oriscus. Nur in Wc hat er sich zum Ton verfestigt. Der Oriscus signalisiert hier den Cengtoübergang. Es folgt:\\ |
| **[[formulae:alloq|FML alloquium]]**, ein akzentvorbereitender Trc, dessen letzter Ton durch Liqueszenz unterdrückt ist, sowohl der Ton davor (alloquium) als auch danach (TrcPAR) sind wichtig: <fc #4682b4>"**síc**ut **sól**"</fc>. Der Zielton "la" zeigt mit [[neumen:oriscus:vrg#vrg_mut| Virga mutans]] abermals den Centoübergang an.\\ | **[[formulae:alloq|FML alloquium]]**, ein akzentvorbereitender Trc, dessen letzter Ton durch Liqueszenz unterdrückt ist. Sowohl der Ton vor dem Trc (alloquium) als auch danach (TrcPAR) sind wichtig: <fc #4682b4>"**síc**ut **sól**"</fc>. Der Zielton "la" zeigt mit [[neumen:oriscus:vrg#vrg_mut| Virga mutans]] abermals den Centoübergang an.\\ |
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| **[[cento_an:8nov_falado|8NOV FaLaDo]]** | **[[cento_an:8nov_falado|8NOV FaLaDo]]** |
| **[[cento_an:1med_triv#acc_1|1MED triv]]** zweiakzentig, der erste Akzent ist wichtiger, fällt zum "re".\\ | **[[cento_an:1med_triv#acc_1|1MED triv]]** zweiakzentig, der erste Akzent ist wichtiger, fällt zum "re".\\ |
| **[[cento_an:2inc_ad3|2INC ad3]]**\\ | **[[cento_an:2inc_ad3|2INC ad3]]**\\ |
| <fc #4682b4>"virgi-//nis//"</fc> Der Quilismapes" re-fa" wird von den Zisterziensern, aber auch von Wc+Ka als Tertpes geschrieben. Tol notiert Quilisma als Intervallhinweis. Die Graphie in Bv wäre grundsätzlich zu diskutieren, meint sie überhaupt einen BinnenTon? \\ | <fc #4682b4>"virgi-//nis//"</fc> Der Quilismapes" re-fa" wird von den Zisterziensern, aber auch von Wc+Ka als Terzpes geschrieben. Tol notiert Quilisma als Intervallhinweis. Die Graphie in Bv wäre grundsätzlich zu diskutieren, meint sie überhaupt einen BinnenTon? \\ |
| <fc #4682b4>"vir-//gi-//nis"</fc> H, Ka, Zw, aber auch AM verstehen diesen kleinen Cento als kräftige, distanzierte Aussage, "fa-fa-refa". MR hingegen macht die Aussage mit Clv auf der Binnensilbe weicher. Dem folgt auch Bv und T1 (Durchgangston).Die jüngeren westränkischen Handschriften Wc+Fo, aber auch das späte Lc breiten die Clv zum Clm aus.\\ | <fc #4682b4>"vir-//gi-//nis"</fc> H, Ka, Zw, aber auch AM verstehen diesen kleinen Cento als kräftige, distanzierte Aussage, "fa-fa-refa". MR hingegen macht die Aussage mit Clv auf der Binnensilbe weicher. Dem folgt auch Bv und T1 (Durchgangston).Die jüngeren westränkischen Handschriften Wc+Fo, aber auch das späte Lc breiten die Clv zum Clm aus.\\ |
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